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Bergen Stadt Junge Studenten lernen bei Kinderakademie in Bergen Getreide kennen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Junge Studenten lernen bei Kinderakademie in Bergen Getreide kennen
18:16 26.10.2017
Quelle: Christina Matthies
Bergen Stadt

In verständlichen Worten veranschaulichten Reinhard von Broock und Erhard Ebmeyer von der KWS Lochow GmbH den spannenden Weg des Getreides von der Pflanzenzüchtung bis hin zum morgendlichen Frühstücksbrötchen. „Wir versuchen jedes Mal von neuem, schwierige Themen kindgerecht zu verpacken“, erklärt Nadine Friedrichs von der Bürgerstiftung Region Bergen, die die Kinderakademie vor sieben Jahren ins Leben gerufen hat. „Es sind immer so viele Kinder aus Bergen zur Kinderakademie nach Celle gefahren, da haben wir uns gedacht: 'Warum nicht auch hier?'.“

Mit rund 140 Mini-Studenten ist die Veranstaltung an diesem Nachmittag dann auch mehr als gut besucht. „Wer weiß, was man mit dem Getreide machen muss, wenn es reif ist?“, fragt Ebmeyer jetzt. Zahlreiche kleine Hände schießen in die Höhe. „Ernten!“, ruft es wie aus einem Munde. „Wir achten immer darauf, dass die Vorlesungen interaktiv gestaltet werden“, sagt Friedrich, „beispielsweise mit Frage-Antwort-Runden oder mit Anschauungsobjekten, die durchgegeben werden.“ Der zehnjährige Mark jedenfalls ist begeistert – er besucht regelmäßig die Berger Kinderakademie. „Ich finde es spannend“, meint er. „Mir gefällt, dass alles so gut erklärt wird.“

Woher kommt das Mehl für die Brötchen? Woraus macht der Müller sein Mehl? Und wie kommt der Bauer an das Saatgut für sein Getreide? All diese Fragen beantworten die Referenten geduldig – und haben zum Schluss sogar noch eine kleine Überraschung für die Jung-Studenten parat: „Wir haben ein kleines Experiment für euch vorbereitet, das Ihr mit nach Hause nehmen könnt“, sagt von Brock und erläutert sogleich, wie der Forschungsnachwuchs den „Keimversuch in der Brotbox“ im heimatlichen Kinderzimmer am besten angehen soll. Max und Mark freuen sich. „Das werden wir auf jeden Fall ausprobieren“, verraten beide.

Von Christina Matthies