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Bergen Stadt Dafür steht die Bürgerstiftung Region Bergen
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Dafür steht die Bürgerstiftung Region Bergen
15:40 26.01.2019
Von Christopher Menge
Der Vortrag des Redners Hannes Treichl (großes Bild, Mitte) war der Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Bürgerstiftung Region Bergen. Vorstand und Stiftungsrat dankten für die Unterstützung. Quelle: David Borghoff
Bergen

Warum spenden Menschen an die Bürgerstiftung Region Bergen? Weil sie das Geld übrig haben, könnte jemand darauf antworten. Business-
Speaker Hannes Treichl erläuterte bei seinem Auftritt während des Neujahrsempfangs am Donnerstagabend im Berger Stadthaus den Unterschied zwischen warum und wofür. "Die Menschen sind motiviert, wenn sie es verstehen, wofür sie etwas tun sollen", sagte der Gastredner, der sonst große Wirtschaftsunternehmen berät.

1200 Kinder bei Mini-Mathematikum

Wofür die Menschen das tun, wurde schon bei der Begrüßung von Nadine Friedrichs deutlich. Die Vorstandsvorsitzende zählte die ganzen Projekte auf, die die Bürgerstiftung finanziert oder selbst organisiert. Absoluter Höhepunkt im vergangenen Jahr war dabei das Mini-Mathematikum, das 1200 Kinder in die Welt der Zahlen entführte.

Bürgerstiftung mit Ehrenamtspreis ausgezeichnet

Zudem wurde die Bürgerstiftung 2018 mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. "Eine tolle Belohnung für die vergangenen elf Jahre", sagte Friedrichs.

Zweite Boule-Bahn wird in Bergen gebaut

Auch in diesem Jahr habe man viel vor. So soll im Frühjahr eine zweite Boule-Bahn gebaut, das Projekt "Pimp your town" der Oberschule Bergen unterstützt und das Feriensprachcamp für 30 Kinder finanziert werden. "Auch den Wunschweihnachtsbaum werden wir in diesem Jahr wieder durchführen", sagte Friedrich. Zudem werde am 18. Mai das Theaterstück "Spurensuche" im Stadthaus aufgeführt.

Dass jeder seine eigene Spur ziehen sollte, empfahl anschließend Redner Treichl. Der Österreicher nahm die 140 Gäste mit zu einem Ausflug in die Welt des erfolgreichen Denkens. Dabei zeigte er kleine Videos und Bilder auf der Leinwand.

Probleme kann man lösen

Man spreche heute gerne von Herausforderungen statt von Problemen, so der Speaker: "Aber ich hasse Herausforderungen. Die kann man nämlich ablehnen." Um Probleme müsse man sich dagegen kümmern. "Houston, wir haben eine Herausforderung, wäre schlecht gewesen", so Treichl.

Man müsse die Perspektiven wechseln, um Probleme zu lösen. "Oft verfolgen wir aber stur unsere Lösung im Kopf und hören nicht auf andere", sagte der Redner. "Wir denken oft nur in zwei Möglichkeiten, dabei gibt es dazwischen unendlich viele und spannende." Es komme darauf an, wie man denke.

"Leidenschaft ist die größte Triebfeder", sagte Treichl. "Wofür soll Ihnen jemand folgen?"

Viele Projekte der Bürgerstiftung

Oder anders gefragt: Wofür spenden die Menschen an die Bürgerstiftung Region Bergen? Sie ermöglichen jungen Bergern das Lernen in der Kinderakademie. Sie schenken den Senioren schöne Nachmittage in Gemeinschaft. Sie unterstützen besondere Veranstaltungen wie den Bürgerbrunch. Sie sorgen dafür, dass auch die Kinder, die in sozial schwachen Verhältnissen leben, eine Schultüte bekommen. Sie erfüllen todkranken Menschen einen letzten Wunsch.

"Wer würde euch vermissen, wenn ihr morgen nicht mehr da wärt?", fragte Treichl, um daraufhin den Unterschied zwischen wichtig und dringend zu erklären. "Man muss nicht immer einen Plan haben, aber einen Traum oder eine Vision."

Brücken bauen zwischen Menschen

Die Bürgerstiftung Region Bergen hat eine solche Vision. Die Mitglieder wollen Brücken bauen zwischen Menschen. Warum sie das machen, ist schwer zu beantworten. Aber wofür sie das machen, ist am Donnerstagabend deutlich geworden.

Der Prozess um die Bluttat von Bergen hat am Donnerstag zum zweiten Mal begonnen. Erneut berief sich der Angeklagte auf eine Erinnerungslücke.

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