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Bergen Stadt Ein glamouröser Musical-Abend
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Ein glamouröser Musical-Abend
18:18 21.01.2019
Die vier Musicalstars gemeinsam auf der Bühne mit "Queen": (von links) Maria Jane Hyde, Patrik Granado, Christin Hölck und Paul Kribbe Quelle: Doris Hennies
Bergen

„Can You Feel the Love Tonight?“ – Mit dem Titel des Welthits aus dem „König der Löwen“, geschrieben von Elton John, hätte man auch die Musical-Gala von Rainbow Shows am Sonntagabend in Bergen beschreiben können. Mit bewundernswertem Einsatz und hervorragenden Stimmen begeisterten die erfahrenen Musicalstars nicht zum ersten Mal das Publikum im nahezu ausverkauften Stadthaus. Die Zuneigung zwischen Zuschauern und Akteuren wuchs spürbar. Denn den nur vier Musikern und vier Sängern gelang es, eine Live-Show auf die Beine zu stellen, die kaum etwas zu wünschen übrig ließ und die mit Vielfältigkeit und Qualität selbst kritische Musicalfans überzeugen und berühren konnte.

Vom Londoner Westend bis zum Broadway

Der Schwerpunkt lag ganz klar auf den einzelnen Liedern und dem Gesang – das wurde eigentlich schon aus der Vorankündigung deutlich, trotzdem hatte der ein oder andere Besucher sich mehr darstellerische Performance erhofft. Die Enttäuschung währte nur kurz. Zu einnehmend und abwechslungsreich zeigten sich das Programm und die Lieder – ein gelungener Mix aus bekannten Highlights und weniger bekannten Songs von Musicals, uraufgeführt auf den berühmtesten Bühnen des Genres – von den Theatern an Londons Westend bis zu denen „on Broadway“, in „New York, New York“ und darüber hinaus. Da hieß es: Einsteigen in den „Starlight-Express“ und losgebraust …

"Cabaret" und "West Side Story"

Erste Station: „Cabaret“ – Maria Jane Hyde verkörperte den Part der ernüchterten Sally Bowles mit „Life is a Cabaret“ so gut, dass sie dem bekannten Vorbild Liza Minnelli beinahe gleicht. Sehnsuchtsvoll romantische Titel wie „Unchained Melody“ aus „Ghost“, „Maria“ aus „West Side Story“ oder „Nur für mich“ aus „Les Misérables“ wechselten mit schwungvollen, lebenslustigen Melodien und Liedern wie „Mamma Mia“ und den rockigen und pop- und funk-lastigen Stücken à la „Queen“ („We Will Rock You) oder „Proud Mary“ von John Fogerty, die die Zuschauer beinahe von den Sitzen rissen und bei denen mitgeklatscht und mitgeswingt wurde – ohne dass die Darsteller sie dazu animieren mussten.

Einen etwas längeren Stop machte der musikalische Zug durch den Abend beim Musical „Elisabeth“. Gefühlvoll und eindringlich sangen sich Christin Hölck mit „Ich gehör' nur mir“, Paul Kribbe mit „Der letzte Tanz“ und dann gemeinsam im Duett („... denn ich gehör' nur dir ...“) in die Herzen des Publikums. Die beiden bestritten auch ein weiteres Duett aus dem „Phantom der Oper“ und ernteten dafür rauschenden Beifall – auch von Marta Hansen, die extra aus der Nähe von Soltau angereist war: „Besser waren die Darsteller auch in Hamburg nicht.“

So ganz auf ein bisschen Drama und Verkleidungsshow mussten die Berger dann doch nicht verzichten: Patrik Granado schlüpfte sogar live auf der Bühne in die Rolle einer der drei „Supremes“ – für ein Terzett der „Dream Girls“ mit „One Night Only“. Und auch als Michael Jackson und – gleich mit mehreren Songs – als Tina Turner überraschte und amüsierte er das Publikum bestens.

Alles in allem war das mit der angekündigten „atemberaubenden Reise durch die Musicalgeschichte“ nicht übertrieben: ein wirklich unterhaltsamer glamouröser Abend.

Von Doris Hnenies

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