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17:38 27.03.2018
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„Denn Sicherheit ist das, was Zivilgesellschaft wie militärische Gesellschaft von uns erwarten.“ Unter der neuen Bundesregierung müssten hierfür allerdings auch die angeschobenen Trendwenden bei der Bundeswehr zügig fortgesetzt werden, betonte Oberst Jörg Wiederhold. „Die Truppe braucht diese Veränderungen dringend, sei es im Bereich des Personals, des Materials oder auch der Infrastruktur.“

Ausbildung, Personalgewinnung und Personalbindung seien die zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre, so Wiederhold mit Blick auf das Bundeswehrdienstleistungszentrum, das seit über 60 Jahren am Standort Bergen besteht. „Derzeit arbeiten etwa 840 Mitarbeiter in der Dienststelle, weitere 30 Dienstposten sind ausgeschrieben und für 2019 zudem noch 50 neue Dienstposten in der Planung.“ Wenn man berücksichtige, dass im Bundeswehrschnitt in den kommenden zehn Jahren rund 50 Prozent aller Beschäftigten ausschieden, werde deutlich, wie angespannt die Personalsituation sei.

Erfreut zeigte sich der Kommandeur für den Bereich Truppenübungsplatzkommandantur Nord über die grundsätzliche Billigung des bereits 2016 von der Gedenkstätte Bergen-Belsen gestellten Antrags auf Mitbenutzung von fünf Gebäuden in der Niedersachsen-Kaserne. „Die Gedenkstätte beabsichtigt, das Gebäudeensemble in ihre Ausstellungen zu integrieren“, erläuterte Wiederhold. „Lange Zeit hat es in dieser Sache keine Entscheidung gegeben, und der Vorgang wurde auf den verschiedensten Ebenen bearbeitet. Ich hoffe und wünsche mir, dass nun zügig eine Umsetzung erfolgen kann.“

Prokop lenkte den Blick auf die Stadtentwicklung. Bergen befinde sich derzeit in einem Umbruch, wie man ihn seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt habe. Im Fokus stünden dabei nach wie vor die ehemals britischen Wohnquartiere in Bergen, Offen und Wohlde. „Bis zum Abschluss aller städtebaulichen Maßnahmen rechnen wir mit Kosten in Höhe von 23 Millionen Euro“, sagte Bergens Bürgermeister. Zwei Drittel der finanziellen Aufwendungen könne man hier aus Fördermitteln generieren, ein Drittel müsse allerdings der Steuerzahler tragen. Die positive Nachricht: „Wir sind damals davon ausgegangen, dass wir den britischen Wohnungsbau, abgesehen von den Einfamilienhäusern, komplett werden abbauen müssen – das hat sich glücklicherweise noch vor dem Abzug der Briten umgekehrt“, so Prokop. Der Zuzug nach Bergen sei hoch – das habe nicht zuletzt auch mit steigenden Mieten in den Ballungsräumen zu tun.

Von Christina Matthies

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