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Bergen Stadt Streetworker fürs Berger Musikerviertel gefordert
Celler Land Bergen und Lohheide Bergen Stadt Streetworker fürs Berger Musikerviertel gefordert
17:40 12.06.2018
Von Christopher Menge
Rat Bergen, Dr. Virendra Singh, CDU, 03.11.2016 Quelle: Oliver Knoblich
Bergen Stadt

"Es gibt in den Familien immer wieder Gewalt, die nicht zur Anzeige kommt", sagt Bergens Ortsbürgermeister Virendra Singh im Anschluss an die Sitzung. "Ein Streetworker soll Vertrauen schaffen und vor Ort in den Familien helfen."

Der Antrag der CDU sieht vor, dass in den Stellenplan der Stadt Bergen eine Vollzeitstelle für einen Quartiersmanager aufgenommen wird. "Diese soll maßgeblich durch Einsparungen im bisherigen Stellenplan finanziert werden", sagt Borges, der betont, dass der "soziale Friede in der Stadt Bergen in erster Linie Aufgabe der Stadt ist und in ihrem ureigenen Interesse liegt".

Zwischen Beethoven-, Seymour-, Schubert, Mozart- und Bachstraße soll der Streetworker gemeinsam mit externen Trägern das zukünftige Beratungszentrum inhaltlich entwickeln, um schnellstmöglich die integrative Arbeit vor Ort aufzunehmen. Eine Befragung soll klären, welche Hilfsangebote vor Ort benötigt werden. "Zudem soll die Person als Bindeglied zwischen Familien- und Seniorenservicebüro, dem Integrationsbeauftragten und dem Bergwerk fungieren", sagt Borges.

An der Berliner Straße sollen 21 Einfamilienhäuser entstehen. Daher müssen die Bewohner umziehen. Der Stadtrat hat bereits beschlossen, den Umzug finanziell mit insgesamt bis zu 100.000 Euro zu unterstützen. Nach Willen der Stadt sollen bis Ende des Jahres alle Wohnungen frei sein. Spätestens dann müsste der Streetworker seine Aufgabe im Musikerviertel aufgenommen haben.

Nächster Akt im Fall Viggo: Nachdem der Landkreis Celle der Berger Familie Müller/Arndt vor knapp drei Wochen ihr Känguru weggenommen hat, hat sie nun Strafanzeige gegen den Celler Kreisveterinär Dr. Heiko Wessel sowie den Stationsleiter der Wild- und Artenschutzstation Sachsenhagen, Dr. Florian Brandes, gestellt. Der Vorwurf: Tierquälerei.

Christopher Menge 11.06.2018

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