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Celler Land Bergen und Lohheide Lohheide

Lohheide

Vor 70 Jahren waren sie noch Todfeinde, heute arbeiten die deutschen und niederländischen Streitkräfte ganz eng zusammen. Zum Beispiel in der Niedersachsenkaserne in Lohheide, wo sich am Donnerstag Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) mit ihrer niederländische Kollegin traf.

Christopher Menge 18.05.2018

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Zusammen mit ihren Erzieherinnen haben die Kleinsten den neuen VR-Mobil-Kinderbus im Wert von 3000 Euro bei der Übergabe im Kindergarten in Lohheide erobert. Petra Timmermann (Zweite von links), Geschäftsstellenleiterin der Volksbank in Bergen, freute sich über die fröhlichen Kindergesichter. Ermöglicht wurde diese Aktion durch die Reinerträge aus dem "VR-GewinnSparen" unter dem Motto „Wir bringen Norddeutschland in Bewegung“.

20.04.2018

Am 21. April 1945 entstand in einer Waisenbaracke ein Lied, mit dem die Kinder, die die Qualen im Konzentrationslager Bergen-Belsen überlebt hatten, ihren Rettern dankten. „Hoch sollen sie leben, die Engländer“, heißt es in dem Musikstück, das nur sechs Tage nach der Befreiung des Lagers durch britischen Truppen aufgenommen wurde. Hetty Esther Verolme war eines der singenden Kinder, das die Engländer vor ihren Peinigern und dem sicher scheinenden Tod retteten. Am Sonntag kam sie zusammen mit 30 weiteren Überlebenden an den Ort zurück, an dem mindestens 600 Kinder starben. „Es waren die am meisten wehrlosen Opfer“, sagte der Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Jens-Christian Wagner am Sonntag am 73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Christopher Menge 15.04.2018

„Man muss sich schon ein Limit setzen“, sagt Ferdinand Bruns und lacht. „Gerade wenn man zuhause ein Album hat, dem nur noch eine Marke fehlt. Wenn die dann zum Ausruf kommt, da packt einen das Jagdfieber – und ohne Limit wäre man verloren.“ Der Celler ist Mitglied im Bergen Trination Philateliclub, der an diesem Sonntagnachmittag zu seiner 80. Briefmarken- und Münzauktion in das Sportheim Hasselhorst eingeladen hat. „Die Briefmarkensammler werden leider immer weniger“, bedauert er. „Schade, denn bei diesem Hobby kann man eine Menge lernen.“

11.04.2018

Mit einer Ausstellung, die am Sonntag eröffnet wird, dokumentiert die Gedenkstaette Bergen-Belsen erstmals umfassend das Schicksal von Kindern im KZ. Zur Eröffnung werden rund 20 Zeitzeugen erwartet, die als Kinder das KZ überlebten.

11.04.2018

Theater oder Disco? Ausstellungen, Musik, Märkte und Feste - www.cellevent.de enthält die wichtigsten Termine in der Stadt und im Landkreis Celle.

Die Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Celle fand in diesem Jahr ohne musikalische Untermalung der Feuerwehrkapelle statt. Dieses wäre eigentlich keine Meldung wert, würde dahinter allerdings nicht eine ernste Ursache stecken. Der Feuerwehr-Musikzug meldete sich in diesem Jahr für die Versammlung ab, da zu viele Mitglieder erkrankt waren. Dass keine weiteren Spielleute organisiert werden konnten, zeigt, wie ernst die Lage ist.

08.04.2018

Es ist ein kalter, sonniger Frühlingstag in Bergen-Belsen. Vor der Gedenkstätte versammeln sich knapp 50 Jugendliche aus ganz Europa, die die Osterferien nutzen, um ihr Wissen über das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte zu vertiefen. „Meine Großeltern sind Opfer des Holocaust geworden. Sie können mir selbst nichts mehr darüber erzählen, deswegen bedeutet es mir viel, an den Ort zurückzukehren und zu sehen, was genau damals passiert ist. Ich möchte diesen Teil meiner Geschichte irgendwann auch meinen Kindern erklären“, erzählt die 17-jährige Shira.

22.03.2018

Als bayerischer Landtagsabgeordneter und Mitbegründer der bayerischen Arbeiterwohlfahrt war Clemens Högg während der Weimarer Republik ein prominenter Gegner der Nationalsozialisten. Diese verfolgten ihn nach ihrer Machübernahme 1933 mit aller Härte. Fast die gesamte Zeit der NS-Herrschaft verbrachte Clemens Högg in Haft. Im Februar 1945 überstellte ihn die SS vom KZ Sachsenhausen in das KZ Bergen-Belsen. Dort starb er am 11. März 1945.

Christopher Menge 12.03.2018

Obwohl die Veranstalter ein Zelt aufgebaut hatten, war es am Sonntag bei der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Deportation der Sinti und Roma nach Auschwitz ziemlich kalt am Obelisk in der Gedenkstätte Bergen-Belsen. "Die Menschen hatten damals weniger Kleidung als wir und keine festen Schuhe. Von einem Leichnam haben sie Kleidung genommen, um die Füße zu wärmen", sagte Samantha Rose vom Forum für Sinti und Roma. "Wir gedenken, was die Menschen durchmachen mussten." Etwa 120 Gäste waren in die Gedenkstätte gekommen, um an einen Teil der Nazi-Verbrechen zu erinnern, der im öffentlichen Bewusstsein wenig präsent ist. 500.000 Sinti und Roma wurden im Dritten Reich von den Nazis ermordet.

Christopher Menge 04.03.2018