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Eschede Ausblick 2018: Eschede baut auf Fördermittel
Celler Land Eschede Ausblick 2018: Eschede baut auf Fördermittel
18:23 04.01.2018
Quelle: cz
Eschede

Fördermittel in Höhe von 1,7 Millionen Euro stehen für die Umgestaltung des Glockenkolks zur Verfügung. Die Nachricht, dass Geld fließen wird, erhielt die Gemeinde zwar schon im Frühjahr 2017, aber der offizielle Bescheid kam erst Ende des vergangene Jahres im Escheder Rathaus an. "Erst dann konnte konkret geplant werden", erläutert Berg. Inzwischen erstellen Planer und Arbeitskreis ein Konzept für das Areal mit seinen 14 kommunalen Gebäuden.

Ihr Augenmerk liegt auf dem Langbau der ehemaligen Oberschule, hier soll das Herzstück des Glockenkolks entstehen – auch weil das Gebäude dessen Energieversorgung beheimatet. Geplant sind multifunktionale Räume, die von kommunalen Einrichtungen wie der Grundschule und dem Jugendtreff genutzt werden. Auch Vereine und Verbände sollen ihren Platz finden. "Es wird konstruktiv gearbeitet", sagt Berg über den Planungsprozess, in den auch die Bevölkerung eingebunden werden soll. Der Bürgermeister hofft, dass noch in diesem Jahr die ersten Maßnahmen umgesetzt werden können.

1,4 Millionen Euro sind für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Jahnplatz vorgesehen. Ob die finanzielle Planung tatsächlich eingehalten werden kann, wird die demnächst startende Ausschreibung zeigen. Der Baubeginn hatte sich verzögert, da die Pläne für die Baugenehmigung nochmal überarbeitet werden mussten. Diese wurde nun erteilt und die Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen. Außerdem sollen zwei neue Fahrzeuge angeschafft werden.

Die Sanierung des Sportheims Im Brunshagen ist im Erdgeschoss abgeschlossen, jetzt folgt der Ausbau des Obergeschosses. Bisher sind die Heizung, Fenster, Türen und die Sanitäranlagen erneuert worden. Außerdem wurde eine Lüftung verbaut. "Das ist richtig klasse geworden", lobt Berg. Das Obergeschoss soll barrierefrei ausgebaut werden, unter anderem mit einem Aufzug. Zurzeit nutzt die Fußballsparte des TuS Eschede das Sportheim, künftig sollen auch andere Abteilungen und Vereine die Möglichkeit haben, die Räume in Anspruch zu nehmen. Gesamtkosten der Sportheim-Sanierung: 578.000 Euro. "Davon sind knapp 70 Prozent Fördermittel", stellt Berg heraus.

Die öffentliche Auslegung des Dorfentwicklungsplans ist seit Mittwoch abgeschlossen, jetzt werden die Stellungnahmen bewertet und eingearbeitet. Auch bei diesem Förderprogramm, das die Charakteristik der Orte weiterentwickeln möchte, stehen der Glockenkolk sowie der zentrale Marktplatz zwischen Bundesstraße 191 und Augustenstraße im Mittelpunkt.

Um Familien zu unterstützen, soll die Kinderbetreuung verbessert werden. Grundschüler sollen länger betreut werden können, außerdem sollen dafür attraktivere Räume geschaffen werden. Das sei wichtig, sagt Berg, auch hinsichtlich eines weiteren Vorhabens der Gemeinde: die Bereitstellung von Bauland. Da Eschede kaum Flächen am Ortsrand als Baugebiet ausweisen kann – Starkstromleitung im Osten, FFH-Schutzgebiet Aschau-Niederung im Ort und die Begrenzung durch Bundesstraße und Bahn –, gibt es Pläne für eine Innenverdichtung. Die Gespräche mit Grundstückseigentümern laufen zurzeit. "Das ist eine Herausforderung", sagt der Bürgermeister. Ziel sei es, eine gute Wohnqualität zu bieten.

Von Amelie Thiemann

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