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Eschede Gemeinde Eschede investiert in Ortsmitte
Celler Land Eschede Gemeinde Eschede investiert in Ortsmitte
15:41 22.02.2019
Von Carsten Richter
Hier tut sich was: Bürgermeister Günter Berg vor dem neuen Feuerwehrgerätehaus am Jahnplatz. Quelle: Carsten Richter
Eschede

Viele Baggerarbeiten gibt es derzeit am Jahnplatz in Eschede. "Der erste Abschnitt zum Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses soll im Frühling fertig werden", sagt Eschedes Bürgermeister Günter Berg gegenüber der CZ. Im Mai zieht die Feuerwehr dann vom bisherigen Gebäude nebenan in den Neubau um. "Danach wird das alte Gerätehaus abgerissen und es beginnt der zweite Bauabschnitt." Die Fertigstellung und Einweihung sei für den Herbst geplant – das Bauprojekt gehört zu den großen Vorhaben in diesem Jahr. 2,4 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. "Wir leisten uns keinen Luxus, aber die Feuerwehrleute müssen ihre Arbeiten gefahrlos verrichten können", erläutert Berg.

Abrissarbeiten an Rebberlaher Straße

Die Umgestaltung des Glockenkolks beschäftigt die Gemeinde weiterhin. Kürzlich hat die Gemeinde ein Gesamtkonzept präsentiert, nun geht es an die ersten konkreten Umsetzungen. Zunächst werden die Gebäude Rebberlaher Straße 5 und 7 (Anbau) abgerissen. "Die Aufträge zum Abbruch sind erteilt, bald wird es losgehen", sagt Berg. Danach soll der Zugang zur Kindertagesstätte Eschennest neu gestaltet werden.

Nachnutzung der ehemaligen Oberschule

Für die ehemalige Oberschule steht die endgültige Raumnutzung inzwischen fest: Der Ort soll zu einem kommunalen Familien- und Bürgerzentrum umgestaltet werden. "Das Familienbüro sowie Teile des Eschennests werden dort einziehen." Wert legt die Gemeinde auf eine energetische Sanierung. "Durch eine moderne Technik wollen wir die Folgekosten senken", so Berg. Für eine Neuordnung der Parkplatzsituation an der Rebberlaher Straße sowie zur Integration des Verwaltungstraktes und des Lehrerzimmers vom alten in das neue Gebäude der Grundschule sollen Planungsaufträge vergeben werden.

Während erste Förderprojekte aus der Dorfentwicklung in diesem Jahr umgesetzt werden, wartet die Gemeinde noch auf Zuwendungsbescheide für die Sanierung der Freibäder Höfer und Eschede.

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Derweil ins Stocken geraten ist die Ausweisung von Bauland im Kernort. "Wir wollen dem Einwohnerrückgang Einhalt gebieten", erklärt Berg. Dazu würden nun auch die Ortsränder überprüft. Für junge Menschen möchte die Gemeinde außerdem bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachbessern und die Angebote bei der Kinderbetreuung ausweiten. "Räumlich bekommen wir das hin, aber wir brauchen Personal", sagt Berg. "Da sind wir dran."

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