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Eschede Demonstration in Eschede gegen neues Nazi-Treffen
Celler Land Eschede Demonstration in Eschede gegen neues Nazi-Treffen
14:23 17.06.2010
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Eschede

In Celle wird der 30. Tag der Niedersachsen gefeiert, in Eschede wird morgen gegen die Sonnwendfeier von Neonazis auf dem Hof Nahtz protestiert. Die Demonstration ist vom DGB Nordostniedersachsen angemeldet, der im Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus mitarbeitet. Sie findet unter dem Motto „Gemeinsam gegen die Nazitreffen in Eschede“ statt und wird unterstützt von örtlichen Initiativen wie dem Escheder Arbeitskreis „Gemeinsam gegen Extremismus“ sowie Antifaschisten aus der ganzen Region.

Auftakt ist eine Kundgebung um 13 Uhr vor dem Escheder Bahnhof, von dort geht dann ein Demonstrationszug durch die Bergener Straße zur Landesstraße 281 (Hermannsburger Straße) östlich der Bahn, die aus diesem Grund für mehrere Stunden für den Durchgangsverkehr voll gesperrt wird.

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Damit ist auch jeglicher Straßenverkehr zwischen Eschede und Oldendorf und damit auch zu den Escheder Ortsteilen Marinesiedlung, Starkshorn und Queloh unterbunden, denn die Straße „Im Dornbusch ist von der Hermannsburger Straße als Einbahnstraße in Richtung Rebberlaher Straße eingerichtet. Für den überörtlichen Verkehr ist eine Umleitung über Weyhausen, Unterlüß und Hermannsburg ausgeschildert, der innerörtliche Verkehr soll von Eschede über Rebberlah und Starkshorn die andere Seite der Bahn erreichen

„Die Polizei wird am Sonnabend mit Kräften in ausreichender Zahl vor Ort sein“, sagte der Celler Polizeisprecher Guido Koch. Der Polizei ist bekannt, dass mit Plakaten zu einer Demo bereits um 12 Uhr an der Kreuzung Hermannsburger Straße/Finkenberg aufgerufen wird. „Wir sind darauf vorbereitet, dass wir das im Griff haben werden“, sagte Koch.

Als Gastredner bei der Demonstration wird unter anderem der derzeitige Leiter der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, Bischofsvikar Hans-Hermann Jantzen, erwartet. Der Unterlüßer Pastor Wilfried Manneke rechnet aber noch mit weiteren prominenten Rednern aus dem öffentlichen Leben.

Von Joachim Gries