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Eschede Dorfentwicklungsplan für Dorfregion Aschau-Niederung steht
Celler Land Eschede Dorfentwicklungsplan für Dorfregion Aschau-Niederung steht
17:12 08.01.2018
Zwei Freibäder gibt es in der Gemeinde Eschede. Beide sollen mit Fördermitteln aus der Dorfentwicklung modernisiert werden. BÜFE hinterfragt in einer Stellungsnahme, ob der Betrieb von zwei Bädern tatsächlich sinnvoll ist. Quelle: Oliver Knoblich
Eschede

"Es ist ein Segen, dass wir in einer solchen Jahrhundert-Förderkulisse drinstecken", freut sich Klaus Drögemüller, BÜFE-Fraktionsvorsitzender im Escheder Gemeinderat. Für Projekte können bis zu 95 Prozent der Kosten durch Fördermittel gedeckt werden. Eschedes Bürgermeister Günter Berg betont, wie wichtig die finanzielle Unterstützung für die Gemeinde ist: "Eschede ist nicht in der Lage, Projekte ohne Fördermittel zu realisieren."

Zusammen mit einer Lenkungsgruppe haben Bürger erarbeitet, was sich wie in den Ortschaften ändern muss. In Eschede hat die Freiraumgestaltung des Glockenkolks in der Ortsmitte oberste Priorität, Höfer will die Modernisierung seines Freibads fördern lassen sowie einen kommunikativen Ort am ehemaligen Bergwerk Mariaglück schaffen, und Habighorst plant Veränderung am Grethehof sowie am Schützenheim.

BÜFE kritisiert in ihrer Stellungnahme, dass die Umgestaltung der oberen Bahnhofstraße und die Umnutzung der alten Schule im Dorfentwicklungsplan nur an zweiter Stelle steht. "Eine weitere Blaupause für falsche Richtungsentscheidungen", schreibt BÜFE angesichts der Neuordnung der Escheder Ortsmitte. In den Augen von Drögemüller sollten der Kreuzungsbereich und die Bahnhofsstraße mehr Aufenthaltsqualität erhalten. "Das hätte wirklich Strahlkraft für Eschede", sagt Drögemüller. Für mehr Aufenthaltsqualität ist auch Bürgermeister Berg: "Der Glockenkolk und der zentrale Marktplatz zwischen B 191 und Augustenstraße sollen als Mitte erkennbar werden."

BÜFE hinterfragt, ob die beiden Freibäder in Eschede und Höfer beide erhalten werden müssen. "Wir dürfen nicht drum herum reden", sagt Drögemüller. Angesichts des "Überlebenskampfes beider Bäder" sei es überfällig, über Alternativen nachzudenken. "Wir wissen, dass dies kein leichtes Unterfangen ist", schreibt BÜFE in ihrer Stellungnahme. Bürgermeister Berg hat sich jüngst dafür eingesetzt, dass der kommunale Zuschuss für beide Bäder erhöht wird.

Drögemüller warnt davor, sich im Fördermittel-Dschungel zu verzetteln. Im Dorfentwicklungsplan sei "nichts dabei, was uns wirklich voranbringt." Zum Beispiel fehle ein Gesamtplan für die Escheder Grundschule. Allerdings weisen sowohl Drögemüller als auch Berg darauf hin, dass dieser im Rahmen eines Arbeitskreises zurzeit erstellt werde.

Die ersten Anträge für kleinere Projekte seien bereits gestellt worden, sagt Berg. Über sie entscheidet nun das Amt für regionale Landesentwicklung. Auch Privatpersonen können sich um Fördermittel bewerben, zum Beispiel um Gebäude mit Ortsbild prägendem Charakter zu erhalten. Der nächste Stichtag ist der 15. September.

Von Amelie Thiemann

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