Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Eschede Edeka setzt auf Standort Eschede
Celler Land Eschede Edeka setzt auf Standort Eschede
14:34 13.06.2010
Anzeige
Eschede

Der Besitzer wechselt, doch die Planung für den Umbau des Edeka-Neukaufs soll so umgesetzt werden, wie sie eingeleitet wurde. „Die Baugenehmigung steht noch aus. Wir wollen die beiden getrennten Gebäude zueinander bringen und für die Kunden mehr Komfort und mehr Einkaufsflair schaffen“, sagt Andreas Laubig, Pressesprecher der Edeka Minden-Hannover.

Laubig bestätigt, dass Edeka Minden-Hannover den Lebensmittel- und den Getränkemarkt von Jürgen Cramer übernimmt, der auch das E-Center in Lachendorf betreibt. Ob der Escheder Markt künftig von von der Edeka-Minden-Hannover in eigener Regie betrieben wird oder ein neuer Betreiber gesucht wird, ist nach Laubigs Worten noch nicht entschieden.

Anzeige

Nach der geplanten Überbauung der jetzigen Anlieferzone zwischen Lebensmittel- und Getränkemarkt und der Zusammenfassung der Verkaufsfläche will die Edeka im jetzigen Getränkemarkt-Bereich Untermieter aufnehmen. „Wir sind noch in der Vorplanung, wir können noch nichts Konkretes benennen“, sagt Laubig. Andere Einzelhändler in Eschede sollen davon nicht betroffen sein. „Wir werden relativ problemlos einen Konsens finden“, versichert der Pressesprecher. Einen festen Untermieter gibt es nach seinen Worten noch nicht. Die Gespräche würden aber laufen und sie seien vielversprechend, sagt Laubig ohne Angabe von Details. Rund 300 Quadratmeter Shopfläche stehen nach dem Umbau für Untermieter zur Verfügung.

Die Gemeinde Eschede hatte im Dezember mit dem Satzungsbeschluss für den notwendigen Bebauungsplan „Celler Straße“ die Voraussetzungen für den Umbau geschaffen. Der Bebauungsplan ermöglicht in den Bereich künftig auch die Ansiedlung von Gastronomie, ohne dass es dafür bisher konkrete Pläne gibt. Nach dem Abriss des Gasthauses Lachmund hatten viele Eschede hier ein neues gastronomisches Angebot erwartet.

Der Nölke-Shop mit Reisebüro, Toto-Lotto und Postagentur soll von den Änderungen bei den Besitzverhältissen nicht betroffen sein. „Der bleibt da wie bisher“, sagt Laubig.

Von Joachim Gries