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Eschede Grausiger Fund auf Parkplatz: Sieben tote Welpen entdeckt
Celler Land Eschede Grausiger Fund auf Parkplatz: Sieben tote Welpen entdeckt
18:23 05.01.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Symbolfoto: Michael Schäfer (Archiv)
Eschede

„Ich hatte gerade mein Brot gegessen und einen Kaffee getrunken, als ich plötzlich etwas Schwarzes unter einem Busch liegen sah“, berichtet Hellmann. Beim Näherkommen erkannte der Walsroder, dass sieben tote Welpen auf einem Haufen lagen. „Die hatte jemand einfach so unter das Gebüsch gekippt“, so Hellmann weiter. Teilweise sollen die Mäuler der Kleinen noch offen gestanden haben. „Das ist einfach furchtbar. Man hätte die Tiere doch verschenken oder zum Tierheim bringen können anstatt sie zu töten“, sagt der Walsroder. Was Hellmann zusätzlich ärgert, ist, dass gerade den Landwirten oft unterstellt werde, zu wenig an das Tierwohl zu denken. „Wenn Tiere als Nahrung dienen oder sie jemandem großen Schaden zufügen könnten, ist es etwas anderes, wenn man sie tötet. Aber man kann sie nicht wie im Fall der Welpen umbringen, weil sie gerade stören.“

Der Landwirt und Tierzuchttechniker war sich von Anfang an sicher, dass die Welpen nicht eines natürlichen Todes gestorben sind. „Das können unmöglich alles Totgeburten gewesen sein“, ist Hellmann – selbst stolzer Hundebesitzer – überzeugt. Umgehend alarmierte er die Polizei, die zum letzten rechtsseitigen Parkplatz vor Queloh kamen.

„Die Welpen waren vermutlich nur wenige Stunden alt und wurden ohne triftigen Grund getötet“, sagt Bergens Polizeisprecher Guido Koch. Die Polizei Lachendorf habe mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen. Dem Täter wird ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Denn das Töten eines Hundes ist eine Straftat und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Außerdem kann ein Tierhalteverbot gegen den Täter verhängt werden. (als)

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