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Eschede Im Filmtier-Park Eschede geht es jetzt rund
Celler Land Eschede Im Filmtier-Park Eschede geht es jetzt rund
17:39 22.07.2016
Streicheln erlaubt: Wo kann man einen Polarwolf schon aus nächster Nähe erleben? Quelle: Oliver Knoblich
Aschenberg

„Es ist ein wettersicheres Ausweichquartier“, sagt Ruben Liedtke von der Geschäftsleitung. Die Halle, in der die Tier-Schauen stattfinden sollten, hätte nur mit großem Aufwand umgebaut werden können, sie dient jetzt als Lagerhalle.

Liedtke bezeichnet die neue Spielstätte gleich neben dem Feuerlöschteich als ideal. Bei Sonne wirke sie wie ein großer Sonnenschirm, bei hochgerollten Seitenwänden sorge jeder Luftzug für Abkühlung. Und auch bei Regen sitzen die Besucher im Trockenen.

Aus unmittelbarer Nähe können sie bei der Show die Auftritte der Tiere auf dem Laufbrett verfolgen und viele auch streicheln. Ob Wolf oder Waldkauz, Schlange, Uhu oder Nasenbär, sie alle können ohne störendes Gitter erlebt werden. Für Flugeinlagen sorgt ein Bussard. Das Programm variiert jeden Tag. Gezeigt wird es voraussichtlich bis Ende August, wenn auch in anderen Bundesländern die Ferien zu Ende gehen. Löwen oder Tiger treten nicht im Zelt auf. „Die Tiere sind inzwischen ausgewachsen, das machen wir aus Sicherheitsgründen nicht“, sagt Liedtke.

Täglich um 12 Uhr gibt es im Filmtier-Park eine Flugshow. So fliegt ein Bussard über die Köpfe der Besucher hinweg und fängt seine Beute in der Luft. Er landet auch auf einem Fahrzeug, das von Filmtier-Trainer Joe Bodemann gesteuert wird. Ein Steppenadler befreit einen Indianer und stößt einen Gangster zu Boden. Die Flugshow wird betreut von Falkner Jürgen Domel aus Chemitz, der seit zwei Monaten im Filmtier-Park arbeitet. Insgesamt beschäftigt das Joe-Bodemann-Zentrum einschließlich Teilzeitkräften 25 Mitarbeiter.

Von Joachim Gries