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Eschede Ortsbürgermeister aus Gemeinde Eschede weisen BüfE-Kritik zurück
Celler Land Eschede Ortsbürgermeister aus Gemeinde Eschede weisen BüfE-Kritik zurück
18:55 11.01.2018
StephanieBölke Quelle: Michael Schäfer
Eschede

Drögemüller hatte bemängelt, dass der Dorfentwicklungsplan keine Projekte enthalte, die die Gemeinde wirklich voranbringen würden. In ihrer Stellungnahme kritisierte BüfE unter anderem, dass die Umgestaltung der oberen Bahnhofstraße und die Umnutzung der alten Schule im Dorfentwicklungsplan nur an zweiter Stelle steht. Laut Drögemüller hätte eine Aufwertung des Kreuzungsbereiches und der Bahnhofstraße „Strahlkraft für Eschede“.

Bei den Ortsbürgermeistern kamen diese Äußerungen nicht gut an. „Dass unter den auf den Weg gebrachten Projekten nichts dabei ist, was uns wirklich voranbringt, ist mehr als ein Affront und kann so nicht im Raum stehen bleiben“, begründet Bölke die Reaktion der Ortsbürgermeister. Gerade angesichts des langen Entwicklungsprozesses des Dorfentwicklungsplans, an dem sich zahlreiche Bürger beteiligt hatten, sei die Kritik der Initiative BüfE unbegründet.

Als „Dorfregion Aschau-Niederung“ profitieren die Ortschaften Eschede, Lachendorf, Habighorst, Höfer, Beedenbostel, Gockenholz, Jarnsen und Bunkenburg von einem Förderprogramm des Landes. In einem Entwicklungsplan wurden Ideen und Ziele konkretisiert. Vier Wochen lang hatten Bürger die Möglichkeit, Stellung zu den Plänen zu beziehen und Änderungen vorzuschlagen. Auch BüfE nutzte die öffentliche Auslegung des Plans, um sich zu äußern.

Schon im November 2016 nahmen Arbeitsgruppen in Eschede, Habighorst und Höfer ihre Arbeit auf. Zusammen mit den Ortsbürgermeistern brachten Bürger bei mehreren Treffen ihre Ideen mit ein und entwickelten Projekte für ihren Ort. Diese finden sich nun im Dorfentwicklungsplan wieder, für einige sind bereits Fördermittel beantragt worden. „Die eingereichten Projekte finden großen Rückhalt in den Arbeitsgruppen“, sagt Bölke. Auch der Bevölkerung wurden die Ideen in verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt.

Auch BüfE-Mitstreiter hätten sich bei der Erarbeitung des Dorfentwicklungsplans einbringen können, unterstreichen die drei Ortsbürgermeister: „Die Chance wurde aber bisher nicht genutzt.“ Die jetzige BüfE-Kritik sei weder zielführend noch zum Wohle der Escheder Bevölkerung.

Die Ortsbürgermeister befürworten den Dorfentwicklungsplan: „Jedes Projekt für sich steht für eine Entwicklung des Dorfes, für eine Aufwertung und nicht zuletzt auch für mehr Lebensqualität.“

Von Amelie Thiemann

Es soll sich etwas tun im ländlichen Raum. Dafür investiert das Land Niedersachsen kräftig im Rahmen des Förderprogramms "Dorfentwicklung". Als "Dorfregion Aschau-Niederung" profitieren die Ortschaften Eschede, Lachendorf, Habighorst, Höfer, Beedenbostel, Gockenholz, Jarnsen und Bunkenburg. In einem Dorfentwicklungsplan wurden Ideen und Ziele nun konkretisiert. Vier Wochen lang hatten Bürger die Möglichkeit, Stellung zu den Plänen zu beziehen und Änderungen vorzuschlagen. Auch die Initiative "Bürger für Eschede" (BÜFE) hat ihre Einschätzung bei der Verwaltung eingereicht.

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