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Faßberg Viertklässler auf Spurensuche in Berlin
Celler Land Faßberg Viertklässler auf Spurensuche in Berlin
16:05 15.02.2019
Von Oliver Gatz
Die Besichtigung der ehemaligen Berliner Mauer an der East Side Gallery war ein emotionaler Moment. Quelle: Paul Hicks
Faßberg

70 Jahre ist es in diesem Jahr her, seit das letzte Flugzeug der Berliner Luftbrücke im Jahr 1949 den Fliegerhorst Faßberg verließ, um die letzte von insgesamt 540.000 Tonnen Kohle nach Berlin zu fliegen. Aus diesem Anlass sind in Faßberg in diesem Jahr mehrere Aktionen geplant, um dieses historische Ereignis zu feiern. Der Höhepunkt wird dann der Tag der Bundeswehr am 15. Juni sein, wo gut 30 Rosinenbomber des Typs Douglas C-47 und DC-3 in Faßberg erwartet werden.

Kurze Filmsequenzen zum Thema Luftbrücke

Im Vorfeld haben die Grundschulen Faßberg und Müden eine gemeinsame Projektgruppe aus Lehrkräften und Viertklässlern gebildet mit dem Ziel, das Faßberger Luftbrückenmuseum kindgerechter zu gestalten. So sollen unter anderem kurze Filmsequenzen aufgezeichnet werden, in denen die Kinder Erklärungen und Erläuterungen zu dieser Thematik selbst einsprechen.

Nachdem die Gruppe bereits einige Male im Luftbrückenmuseum war, gab es nun als Höhepunkt eine dreitägige Projektfahrt nach Berlin. Gemeinsam mit den Lehrkräften Heike Conrads und Maren Holubek begleiteten Hauptmann Martin Sagehorn und Oberstabsfeldwebel Paul Hicks vom Luftbrückenmuseum das gemeinsame Projektteam in die Hauptstadt.

Vom Alliiertenmuseum bis zum Reichstag

Dort standen unter anderem der Besuch des Alliiertenmuseums, der West Side Gallery und des Paul-Löbe-Hauses auf dem Programm. Die Hermannsburger SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann nahm sich viel Zeit für die Fragen der Kinder. Ein Besuch des Reichstagsgebäudes und der anschließende weitreichende Blick von der Reichstagskuppel über Berlin rundeten diesen Tag ab.

Brief an Rosinenbomberpiloten Gail Halvorson

Am letzten Tag ging es zum ehemaligen Zentralflughafen Tempelhof. Dort trafen die Kinder Mercedes Wild. Sie wurde bekannt, weil sie als Siebenjährige im Jahr 1948 einen Brief an den damaligen Rosinenbomberpiloten Gail Halvorsen schrieb und ihn bat, Süßigkeiten direkt über dem Haus ihrer Eltern abzuwerfen. Es entwickelte sich eine bis heute andauernde Freundschaft. Die heute 78-jährige Mercedes Wild spricht gerne mit Kindern über diese prägende Zeit der Luftbrücke. Die Faßberger und Müdener Viertklässler wollten unter anderem wissen, was es während der Luftbrücke zu essen gab und wie das alltägliche Leben in Berlin aussah.

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