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Faßberg Schüler tauchen in Geschichte der Luftbrücke ein
Celler Land Faßberg Schüler tauchen in Geschichte der Luftbrücke ein
06:00 26.11.2019
Paul Hicks (rechts) vom Förderverein Luftbrückenmuseum lobt das Engagement der Schüler. Quelle: Peter Scharfenstein
Faßberg

Großer Andrang herrschte am Freitag auf dem Gelände des Faßberger Luftbrückenmuseums. Etwa 150 Kinder und Erwachsene waren zur Präsentation des Grundschulprojektes „kindgerechtes Luftbrückenmuseum“ in die Erinnerungsstätte Luftbrücke nach Faßberg gekommen.

Verständliche und anschauliche Darstellung

In Kooperation mit dem Luftbrückenmuseum hatten Grundschüler aus Müden und Faßberg eine für Kinder verständliche und anschauliche Darstellung des geschichtlichen Ereignisses „Berliner Luftbrücke 1948/49“ realisiert.

In kindgerechter Form präsentiert

Paul Hicks vom Förderverein Luftbrückenmuseum lobte in seiner Begrüßungsrede die gute Zusammenarbeit mit den Schülern. „Dank des großen Engagements der Schülerinnen und Schüler ist es uns gelungen, das historisch wichtige Thema des geteilten Berlin und der Luftbrücke in kindgerechter Form zu präsentieren“, betonte Hicks. Dafür wurden einzelne Themenaspekte so aufbereitet, dass die historischen Zusammenhänge für Kinder greifbarer und erlebbar sind. So können sich junge Museumsbesucher nun auf extra niedrig platzierten Displays in kindgerecht animierter Form über das komplexe Thema informieren und verstehen, welchen Sinn die Flüge der „Rosinenbomber“ von Faßberg nach Berlin hatten.

Begeisterung der Kinder geweckt

Für Lehrerin Maren Holubek aus Faßberg war es besonders wichtig, am Anfang der Projektarbeit bei den Schülern ein grundlegendes Gefühl dafür zu entwickeln, welche Bedeutung die Begriffe „Krieg“ und „Frieden“ eigentlich haben. „Als wir dann in die Materie ,Luftbrücke‘ eingetaucht waren, hatten die Kinder ein klareres Verständnis. Wir konnten tiefer in das Thema eindringen, und die Begeisterung der Kinder war geweckt“, erzählte Holubek.

Busreise zu Originalschauplätzen nach Berlin

Höhepunkt der Projektarbeit war für 31 Schüler eine durch Spenden finanzierte dreitägige Busreise zu Originalschauplätzen nach Berlin. Dabei besuchten die jungen „Historiker“ das Alliiertenmuseum sowie die West Side Gallery und schauten sich dort Betonsegmente der ehemaligen Berliner Mauer an.

Als Mädchen auf „Rosinenbomber“ gewartet

Emilia Temminghoff war mit von der Partie. „Die Berlinfahrt war toll und der Reichstag hat mir besonders gefallen“, schwärmte die zehnjährige Schülerin aus Müden. Ein sehr emotionaler Moment der Reise war das Treffen der Kinder mit einer ganz besonderen Zeitzeugin: Am Tempelhofer Flughafen erzählte eine alte Berlinerin, wie sie als Mädchen auf die „Rosinenbomber“ gewartet hat und von den Piloten Schokolade geschenkt bekam.

Von Peter Scharfenstein

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