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Faßberg Plattform wird gebaut: Auge in Auge mit Elchen
Celler Land Faßberg Plattform wird gebaut: Auge in Auge mit Elchen
16:33 28.03.2019
Von Christopher Menge
Während die Rehe im Wildpark Müden schon auf die Elche warten, werden die Aussichtsplattformen in dem neuen Gehege gebaut. Quelle: David Borghoff
Müden

In "Klein Schweden" werden die Besucher des Wildparks Müden den Elchen bald auf ganz besondere Weise begegnen. Nachdem Elchkuh Elsa im September ausgezogen ist, hat das Team des Wildparks mit der Sanierung des 22.000 Quadratmeter großen Geheges begonnen. Wenn Ende April ein neuer Elchbulle aus der Nähe von Berlin in Müden einzieht, sollen die Gäste des Tierparks ihn auf Augenhöhe beobachten können.

L-Steine aus dem Allwetterzoo Münster

Möglich machen das drei Aussichtsplattformen, die derzeit gebaut werden – eine davon im hinteren Bereich des Geheges, den Wildpark-Chef Thomas Wamser "Klein Schweden" nennt. "Das sind schon richtige Bauwerke", erzählt er. "Die Plattformen werden 10, 11 und 14 Meter breit."

Unter anderem werden 24 riesige L-Steine verbaut, die Wamser über einen Freund bekommen hat, der Leiter des Huftier-Reviers im Allwetterzoo Münster ist. "Dort wurden sie am Schimpansenhaus abgerissen", erzählt Wamser. "Wir mussten nur den Transport bezahlen." Normalerweise koste ein Stein allein 250 Euro.

Neues Elch-Gehege kostet knapp 100.000 Euro

Der Bau der Plattformen schlägt aber trotzdem mit jeweils 10.000 Euro zubuche. Für das gesamte Gehege veranschlagt Wamser knapp 100.000 Euro. "Wir wollen damit auch zeigen, wo der Wildpark hin will", sagt der Chef. "Wir wollen ein moderner Tierpark sein."

Elchkühe kommen aus Wildpark Potzberg

Neben dem Bullen sollen auch zwei junge Elchkühe aus dem Wildpark Potzberg nach Müden kommen. "Das wurde uns vertraglich zugesichert, als Elsa dort hingekommen ist", sagt Wamser. Er hofft in drei oder vier Jahren Elchnachwuchs zu haben.

Hoffnung auf Nachwuchs

Das neue Gehege enthält daher auch eine Absperranlage, wo die Elche separiert werden können, beispielsweise wenn Geburten anstehen oder die Pfleger mal ins Gehege müssen. Zudem wurde der komplette 2,50 Meter hohe Zaun erneuert, die über 4 Meter langen Pfähle aus Robinienholz wurden in den Boden gerammt. Der Geflechtszaun besitzt einen Untergrabschutz, um die Elche vor Wölfen zu schützen.

Pflanzen- und Kunsthandwerkermarkt am Wochenende

Über den Stand der Bauarbeiten können sich die Besucher am Samstag, 30. März, und Sonntag, 31. März, 10 bis 17 Uhr, beim Pflanzen- und Kunsthandwerkermarkt ein Bild machen. Bevor der Elchbulle einzieht, sollen zudem Führungen durch das fertige Gehege angeboten werden. Im Wildpark Müden leben rund 30 verschiedene Arten und etwa 200 Tiere.

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