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Faßberg Müdener Tannenhof wird abgerissen
Celler Land Faßberg Müdener Tannenhof wird abgerissen
15:38 06.02.2019
Von Christopher Menge
Baggerfahrer Mike Kuczynski reißt mit seinen Kollegen das ehemalige Müttergenesungsheim in Müden ab. Bereits seit 2003 steht es leer. Nun sollen hier Wohnungen gebaut werden. Quelle: Christopher Menge
Müden

"Ich freue mich, dass das leerstehende Grundstück wieder Leben erfährt", sagt Frank Bröhl, Bürgermeister der Gemeinde Faßberg. Das Celler Abbruchunternehmen Jan Kuczynski hat bereits damit begonnen, die Gebäude des ehemaligen Müttergenesungsheims abzureißen. Auf dem Grundstück sollen Appartmentwohnungen entstehen, wie Investor Julian Marischen aus Visbek der CZ bestätigt. Ende des Monats will er seine Pläne der Öffentlichkeit vorstellen.

Nachbarn vom Wildpark Müden

Dass die Bürger informiert werden, hält Müdens Ortsvorsteher Volker Nickel für enorm wichtig. Schließlich ist in direkter Nachbarschaft nicht nur der Wildpark Müden angesiedelt, sondern auch Ferienwohnungen. Gäste könnten sich vom Baulärm gestört fühlen. "Aber es ist schön, dass etwas passiert", sagt Nickel. Geklärt werden müsse allerdings noch, ob die verkehrstechnische Anbindung über den Heuweg genügt. Laut Bröhl sollen zwei Wohnhäuser mit jeweils 21 Einheiten entstehen.

Bis Ende März sollen die Gebäude abgerissen sein. Anschließend beginnt der Bau der Wohnungen.

Mutter-Kind-Erholungsheim 2003 geschlossen

Das Mutter-Kind-Erholungsheim im Müdener Tannenhof war 2003 geschlossen worden. Investoren scheiterten in der Folgezeit entweder am Preis oder an bürokratischen Hürden. So hatte der Ulmer Thomas Beuter 2006 dort einen Hotelbetrieb einrichten wollen. Dafür sollte er aber einige teure Gutachten vorlegen, sodass er schließlich davon absah.

Heim für seelisch Kranke geplant

Eine weitere Bietergruppe aus Baden-Württemberg plante 2006 ein Gästehaus, eine dritte Partei wollte gerne ein Seniorenheim in Müden einrichten. Beide Bieter waren ebenfalls im Jahr 2006 bereit, 100.000 Euro zu bezahlen. Das lehnte damals Insolvenzverwalter Michael Bremen ab. Zuletzt sollte ein Heim für seelisch Kranke eingerichtet werden, aber auch diese Pläne konnten nicht umgesetzt werden. 2016 waren dann Gerüchte aufgekommen, dass auf dem Grundstück Wohnungen entstehen sollen. Drei Jahre später soll sich dieses jetzt bewahrheiten.

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