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Hambühren Nachdenken über neues Bauland
Celler Land Hambühren Nachdenken über neues Bauland
16:21 27.01.2019
Von Simon Ziegler
Hambühren

Die Zukunft der Feuerwehr, die weitere Kita-Planung und die Elektro-Sanierung der Grundschulen: Die Gemeinde Hambühren hat in diesem Jahr mehrere Großprojekte auf dem Schirm. Und sie gibt viel Geld aus. Der Schuldenberg der Gemeinde liegt bereits jetzt bei über zehn Millionen Euro.

Größtes Projekt betrifft die Grundschulen

Das größte Projekt 2019 betrifft die Grundschulen in Hambühren und Ovelgönne. An beiden Häusern wird in den kommenden beiden Jahren die gesamte Elektrik erneuert, sagt Bürgermeister Thomas Herbst. Die Kosten betragen 3,6 Millionen Euro. Die Einrichtungen wurden in den 50er Jahren gebaut, entsprechend alt ist die Elektronik. Die Schüler sollen „traktweise“ während der Arbeiten in Containern unterrichtet werden. Wenn es möglich ist, soll an beiden Schulen parallel gearbeitet werden.

Gedanken über neue Baugebiete

Wie in vielen Gemeinden ist die Nachfrage nach Bauland in Hambühren groß. Die Grundstücke im Baugebiet „Nördlich Auf dem Kampe“ in Ovelgönne sind bereits zu 95 Prozent verkauft, sagt Bauamtsleiter Niels Jürgensen. Die Gemeinde rechnet damit, dass Ende des ersten Quartals alle Grundstücke veräußert sind. Im Rathaus macht man sich bereits jetzt Gedanken über neue Baugebiete. Mögliche Standorte sind südlich des Baugebiets Versonstraße, nördlich des Wochenendgebietes und in Oldau Richtung Südwinsen. Eine Priorisierung für einen Standort gibt es noch nicht, sagt Bauamtsleiter Niels Jürgensen.

Gemeinde will FTZ übernehmen

Nach dem Grundsatzbeschluss, die beiden Feuerwehr-Standorte in Oldau und Hambühren zu erhalten, wird es jetzt konkreter. „Das Feuerwehrgerätehaus in Oldau soll saniert und erweitert werden“, sagt Herbst. Der Zeitplan sieht für dieses Jahr die Planung vor, 2020 die Ausführung und 2021 die Fertigstellung. Beim Gebäude der Hambührener Wehr hat sich die Gemeinde positioniert. Die Hambührener Wehr soll in das Gebäude der Feuerwehrtechnischen Zentrale umziehen. Das Problem: Das Gebäude gehört dem Landkreis Celle. Die FTZ wird nach Scheuen verlegt. Herbst will mit dem Landkreis dieses Jahr über die Immobilie sprechen.

Das Areal der FTZ ist so groß, dass dort auch der Hambührener Bauhof unterkommen könnte. Eine Übernahme durch die Gemeinde wäre aus Hambührener Sicht eine runde Sache, da das bisherige Gelände des Bauhofs an der Allensteiner Straße zu klein ist.

Wird eine neue Kita gebaut?

Auch in Sachen Kitas tut sich etwas in Hambühren. Schon wieder. Denn es ist nicht lange her, dass die Kitas „Haus der Familie“ und „Hummelnest“ erweitert wurden. Da der Betreungsbedarf der Eltern immer größer wird, muss dieses Jahr an der Mittelstraße oder in Oldau ein Container aufgestellt werden. Langfristig wird bereits über den Neubau eines Kindergartens nachgedacht. Möglicher Standort: der Spielplatz Eichkamp in Hambühren II.

Viele Straßenprojekte geplant

2019 stehen mehrere Straßenprojekte an. Die Straße Alte Grenze wird für knapp 280.000 Euro erschlossen. Gut eine Million Euro fließt in die Straßen Wacholderweg, Schlochauer Straße, Allensteiner Straße und Fuhrberger Weg. Dort wird jeweils die oberste Schicht erneuert.

Die Gemeinde Hambühren bastelt an der Zukunft des Strandbades in Ovelgönne. Es gibt einen Interessenten für die beliebte Freizeitstätte.

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