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Hambühren Nienhagens Rikscha ist da
Celler Land Hambühren Nienhagens Rikscha ist da
05:45 05.07.2019
Von Simon Ziegler
Rikscha-Testfahrt: Sabrina Stieber kutschiert die ersten Gäste aus der Seniorenresidenz am Herzogin-Agnes-Platz durch Nienhagen. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Nienhagen

Nienhagen ist um eine Attraktion reicher: In der ersten und einzigen Gemeinde des Landkreises kann man sich jetzt mit einer Rikscha durchs Dorf fahren lassen. Der Verein Greenhagen will neben Mobilitätskonzepten im Sinne des Klimaschutzes auch das Programm "Jung bewegt Alt" anbieten. Die Fahrrad-Rikscha wird dabei älteren oder in ihrer Bewegung eingeschränkten Mitbürgern hin und wieder mit einem jungen Fahrer als Taxi angeboten, sagte Bürgermeister Jörg Makel.

Exotisches Gefährt mit Elektromotor

Das etwas exotisch wirkende Gefährt ist mit einem Elektromotor ausgestattet und kann auch über den Verein Greenhagen stundenweise gemietet werden, allerdings setzt das eine Mitgliedschaft im Verein voraus. Wie der Vorsitzende Reinhard Wilke erklärt, will der Verein damit Menschen die Möglichkeit geben, ihr Dorf einmal aus einer anderen Sicht zu erleben. Wenn gewünscht, kann auch zum Einkaufen beim Supermarkt angehalten werden.

Bürgermeister gibt den Chauffeur

Makel kündigte an, selbst gelegentlich als Chauffeur im Rikscha-Taxi einzuspringen – gegen eine Spende für den Verein verspricht er, mit Jubilaren zum Beispiel zur goldenen Hochzeit eine Runde durch Nienhagen zu fahren. Das Projekt wurde aus Mitteln der Leaderregion Aller-Fuhse-Aue, der Gemeinde Nienhagen und anderen Spendern unterstützt.

Idee aus Schleswig-Holstein

Die Idee des Rikscha-Taxis auf dem Land kommt aus Schleswig-Holstein. Senioren, die bisher mit ihrem Rollator einen Bewegungsradius von 100 Metern hatten, sollen per Rikscha deutlich mobiler werden.

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