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Hambühren Carsten Kranz geht als Favorit in Stichwahl
Celler Land Hambühren Carsten Kranz geht als Favorit in Stichwahl
22:11 26.05.2019
Von Simon Ziegler
Carsten Kranz (links) und Andreas Ludwig heißen die Kontrahenten in der Stichwahl. Quelle: Oliver Knoblich
Hambühren

Fast hätte er es sogar im ersten Wahlgang geschafft: Carsten Kranz lag am Sonntag lange über der 50-Prozent-Marke, am Ende wurden es 49 Prozent. "Ich bin wie vom Donner gerührt. Damit habe ich nicht gerechnet", sagte der parteilose Wahlsieger zu seinem starken Ergebnis.

Stichwahl am 16. Juni

Wer künftig im Hambührener Rathaus das Sagen hat, ist aber noch nicht klar. Die Hambührener werden am 16. Juni in einer Stichwahl entscheiden, ob Kranz oder Andreas Ludwig (SPD) neuer Bürgermeister wird. Nach dem Ergebnis am Sonntag geht Kranz als Favorit in die Stichwahl. Diese Rolle nehme er jetzt auch an, so Kranz.

Ludwig ist enttäuscht

Für Ludwig, der stellvertretender Bürgermeister ist, stimmten 21 Prozent. "Ich bin ein Stück weit enttäuscht. Das war so nicht zu erwarten", sagte Ludwig. Er will den Wählern in den kommenden drei Wochen seine Erfahrung in der Lokalpolitik deutlich machen.

Witting nimmt es sportlich

Der parteilose Einzelkandidat Peter Witting erhielt 16,8 Prozent und landete auf Platz drei. Die Enttäuschung hielt sich bei ihm in Grenzen. "Ich habe alles gegeben und bin nicht niedergeschlagen. Ich habe es aber nicht geschafft, die Leute mit meinen Argumenten zu überzeugen", gab sich Witting selbstkritisch. Für Kranz hatte er viel Lob übrig: "Er hat einen Bomben-Wahlkampf gemacht."

Hoffmann ist froh, dass es vorbei ist

Der größte Wahlverlierer ist CDU-Kandidat Edmund Hoffmann, der nur 13,3 Prozent der Stimmen erhielt. "Ich glaube, das Ergebnis ist der Tatsache geschuldet, dass wir in der CDU diesen Knatsch hatten", spielte Hoffmann auf die Schlammschlacht rund um seine Nominierung und den Parteiaustritt der früheren CDU-Chefin Barbara Kolkmeier an. In einem Telefonat mit der CZ äußerte er sich am Abend aber auch erleichtert, "dass es zu Ende ist". Jetzt sei "der Druck weg und die Anspannung ist raus".

Peter Witting will bei der Bürgermeisterwahl als Einzelkandidat den Coup landen und ins Rathaus einziehen. Der 58-Jährige sieht sich als "Macher".

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