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Hambühren Hambühren ist "bei Kitas gut aufgestellt"
Celler Land Hambühren Hambühren ist "bei Kitas gut aufgestellt"
18:14 18.01.2018
Von Simon Ziegler
Bürgermeister Thomas Herbst vor der Kita Hummelnest in Ovelgönne: Fast drei Millionen Euro hat die Gemeinde in die Modernisierung der Einrichtung gesteckt. Quelle: David Borghoff
Hambühren

HAMBÜHREN. Wie sich der Einzelhandel entwickelt, ist 2018 eines der großen Themen in Hambühren. Es geht um den Bereich am Hehlenbruchweg, die Ostlandstraße, das Areal des früheren Gartenlands an der Bundesstraße und die Fläche gegenüber der Einmündung der Ostlandstraße in die B214. In dem Thema ist Bewegung drin, heißt es im Hambührener Rathaus.

Das gilt auch für das neue Baugebiet „Nördlich auf dem Kampe“ in Ovelgönne. Bürgermeister Thomas Herbst sagte, dass im ersten Quartal rund 30 der 60 Bauplätze verkauft werden sollen. Für die Hälfte der Grundstücke gebe es Reservierungen, ergänzt Bauamtsleiter Niels Jürgensen. Mit dem Verkauf der Grundstücke soll die Haushaltslage der 10.400-Einwohner-Gemeinde verbessert werden.

Auch in Sachen Jugendarbeit soll es in diesem Jahr Fortschritte geben. Das scheint nötig, schließlich gibt es eine echte Jugendarbeit in der Gemeinde schon seit Monaten nicht mehr. Die Gemeinde hat keinen Jugendpfleger, der Treff Ruine ist geschlossen. Die Sozialpädagogin Gianna Rieb wird ein neues Konzept vorlegen, über das dann die Politik beraten wird. „Ich gehe davon aus, dass wir wieder einen Jugendpfleger brauchen“, sagte Herbst.

Ein großes Thema wird 2018 auch die Feuerwehr sein. Die Politik wird über den Feuerwehrbedarfsplan sprechen. Derzeit gibt es Feuerwehrgerätehäuser in Oldau und Hambühren II. Das Haus am Wildpfad muss für über eine Million Euro saniert werden. Eine Option ist, die beiden Häuser zusammenzulegen. An eine Fusion der Feuerwehren ist nicht gedacht. „Ich gehe davon aus, dass wir es bei zwei Wehren belassen“, sagte der Verwaltungschef.

Gute Nachrichten gibt es im Kita-Bereich: Zum 1. Februar gehen im „Haus der Familie“ und im „Hummelnest“ drei neue Gruppen – eine Regel- und zwei Krippengruppen – an den Start. „Damit sind wir im Kita-Bereich gut aufgestellt“, so Herbst. Die Gemeinde hatte beide Einrichtungen saniert und erweitert. Insgesamt wurden 4,6 Millionen Euro in die Hand genommen.

Auch das Strandbad wird die Gremien beschäftigen. Vergangenes Jahr hatte die FDP vorgeschlagen, das Bad zu schließen, stand mit diesem Vorschlag aber alleine da. Inzwischen wurde der Vertrag mit der Betreiberfirma um drei Jahre verlängert, gab Herbst bekannt. Die Gemeinde, die jedes Jahr etwa 45.000 Euro in das Bad steckt, wird Überlegungen anstellen, wie es mit dem Strandbad danach weitergeht. Eine Möglichkeit könnte sein, dort Eintritt zu nehmen. Doch das ist Zukunftsmusik.

Die Elektro-Sanierung der beiden Grundschulgebäude steht 2018 ebenfalls auf der Agenda. „In beiden Schulen ist die Elektrik teilweise über 50 Jahre alt“, sagte Bauamtsleiter Jürgensen. Wie hoch die Kosten der Sanierung sind, steht noch nicht fest.

Im Mittelpunkt des Neujahrstreffens im Schützenhaus Hambühren stand der Gastvortrag des Vorsitzenden des Kreisschützenverbandes (KSV), Wilfried Ritzke, über das Schützenwesen in Deutschland. Weiterhin stellte sich die neue Hambührener Pastorin Christina Bernschein mit einem Neujahrswort vor. Abgerundet wurde das Programm durch die Beiträge der Vorsitzenden der gastgebenden Vereine und ein Grußwort von Gemeindebürgermeister Thomas Herbst.

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