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Hambühren Streit um Erschließung von Baugebiet in Ovelgönne: Sawischlewski fordert Entschuldigung von CDU
Celler Land Hambühren Streit um Erschließung von Baugebiet in Ovelgönne: Sawischlewski fordert Entschuldigung von CDU
17:30 25.07.2016
Von Christopher Menge
Ovelgönne

OVELGÖNNE. Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, wenn drei Zauneidechsen an einem Ort leben, wo die Gemeinde eigentlich eine Straße bauen will, um ein Neubaugebiet anzuschließen? Diese Frage will die Hambührener Verwaltung in den kommenden Wochen klären. Die Hoffnung, dass die ursprünglich geplante Variante, die eine Anschließung des Neubaugebiets "Auf dem Kampe" an die Landesstraße 298 vorsieht, doch noch möglich ist, hat Bauamtsleiter Niels Jürgensen noch nicht komplett aufgegeben. Die grundsätzliche Möglichkeit einer Umsiedlung der vorhandenen Eidechsen ist allerdings nur dann genehmigungsfähig, wenn es keine Alternativen zur geplanten Trassenführung gibt.

Jürgensen bestätigte auf CZ-Nachfrage auch, dass er in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Hambühren am 21. Juni erwähnt habe, dass der Baustellenverkehr möglicherweise von Hambühren I über den Heidlandsweg und die Wirtschaftswege führen könnte. "Das war aber nur ein Gedankenansatz, der einer Grundsatzdiskussion bedarf", sagte Jürgensen, "die Aussagen von Dieter Sawischlewsi sind in diesem Zusammenhang völlig losgelöst."

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Sawischlewski fordert aber dennoch eine Entschuldigung der CDU-Vorsitzenden Barbara Kolkmeier. "Ihre Aussage, dass eine Erschließung des Baugebietes über Hambühren I nie in der politischen Diskussion war und es keinerlei Überlegungen dazu gibt, entspricht nicht der Wahrheit", sagt Sawischlewski, "da die CDU-Vorsitzende an der Sitzung nicht teilgenommen hat, ist ihr vermutlich der aktuelle Stand der Beratung nicht bekannt."