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Hambühren Unfall mit militärischen Luftfahrzeugen geprobt
Celler Land Hambühren Unfall mit militärischen Luftfahrzeugen geprobt
12:49 17.06.2010
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Hambühren

Bereits im Jahr 2008 hatte man sich bei der Flugplatzfeuerwehr Wietzenbruch über die Thematik informiert und die Technik der Hubschrauber Bo 105 und Bell UH 1D kennengelernt. Im Falle eines Absturzes oder einer Notlandung im Einsatzbereich der Wehr, wollte man für den hoffentlich nie eintretenden Fall gerüstet sein und die wichtigsten Verhaltensregeln und Maßnahmen kennenlernen. Die Fortbildung begann mit einer theoretischen Auffrischung über die Hubschraubertechnik, die Gefahrenquellen und die Vorgehensweisen.

Danach ging es in die Praxis. Aufgeteilt in Dreierteams und unter Anleitung eines Feuerwehrmannes der Heeresflugplatzfeuerwehr und eines Piloten wurden die Handgriffe erst im Hangar und im Anschluss an den sich im Betrieb befindlichen Maschinen Bell UH 1D und Bo 105 geübt.

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Im Einsatzfall erfolgt die Annäherung zur Rettung der Besatzung grundsätzlich unter schwerem Atemschutz, um für den Fall eines plötzlich ausbrechenden Brandes bestmöglich geschützt zu sein. Die Brandbekämpfung würde dann mit Schaum aus sicherer Entfernung erfolgen.

Ein ganz herzlicher Dank geht an dieser Stelle an den Leiter der Heeresflugplatzfeuerwehr Kamerad Siebert und Oberstleutnant Goroncy von der Fliegenden Abteilung des Fliegerhorstes, die sich sehr für die gemeinsame Ausbildung engagiert haben.

Von Tobias Wersch

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt