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Hambühren Waldbrände im Celler Land bringen Feuerwehr ins Schwitzen
Celler Land Hambühren Waldbrände im Celler Land bringen Feuerwehr ins Schwitzen
18:03 02.07.2018
Von Michael Ottinger
Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Waldbrände bei Lachtehausen (Foto) zu bekämpfen.  Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Hambühren

Hambühren. Den größten Schaden verursachte die Feuer zwischen Lachtehausen und Gockenholz. Dort brannten etwa 2500 Quadratmeter Waldboden, wie die Feuerwehr mitteilt. Die Feuerwehren aus Altenhagen, Altencelle und von der Celler Hauptwache bekamen das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig für die Brandbekämpfer. "Durch das warme Wetter war der Einsatz sehr anstrengend für uns. Da kam jeder ins Schwitzen", sagt Florian Persuhn, Sprecher der Feuerwehr Celle.

In Oldau sollen rund 800 Quadratmeter Waldboden gebrannt haben, wie die Feuerwehr mitteilt. "Zum Glück war es an dem Tag nicht so windig", sagt Sebastian Gerull, Pressewart der Feuerwehr Hambühren. Dadurch haben die Feuerwehren Oldau und Hambühren das Feuer schnell gelöscht. Um auszuschließen, dass das Feuer erneut ausbricht, kontrollierte die Feuerwehr auch am folgenden Tag die Brandstelle und musste nochmal nachlöschen, um die Gefahr zu bannen. Beide Male verliefen die Einsätze glimpflich, so Gerull.

Dass es auch anders hätte kommen können, zeigt ein Blick auf den Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Denn durch die langanhaltende Wärme und Trockenheit ist die Waldbrandgefahr im Celler Land noch auf der Stufe 4 von 5 und damit sehr hoch. "Schon die kleinste Brandursache genügt für ein großes Feuer", so Persuhn. Deshalb rät die Feuerwehr zu erhöhter Achtsamkeit.

"Man sollte auf keinen Fall glühende Zigarettenstummel oder Ähnliches unachtsam in die Vegetation werden." Bemerkt man im Wald ein Feuer, starken Brandgeruch oder Rauch, soll man umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 verständigen.

Bürgermeister-Kandidat Carsten Kranz hat nach dem Votum zu den Straßenausbaubeiträgen in Hambühren die Ratsmehrheit kritisiert. "Das Abstimmungsverhalten zeugt eindeutig von mangelnder Bürgernähe", sagte Kranz. "Während sich im sonst für politische Ränkespiele bekannten, aber im Gegensatz zu Hambühren boomenden Winsen, alle Fraktionen in der Sache letztlich einig waren, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen, haben es Hambührens Volksvertreter nicht geschafft, konstruktiv nach bürgerfreundlichen Lösungen zu suchen", erklärte der parteilose Einzelbewerber.

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