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Hambühren Zieht das Hölty nach Hambühren?
Celler Land Hambühren Zieht das Hölty nach Hambühren?
14:02 29.11.2019
Von Simon Ziegler
Das Celler Hölty-Gymnasium: erst Außenstelle, dann Umzug? Quelle: Oliver Knoblich
Hambühren

Die Celler Schullandschaft steht vor einer Neuordnung. Wenige Tage bevor der Celler Kreistag über die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der IGS entscheidet, liegt eine neue Option auf dem Tisch, die weitreichende Folgen haben würde. Demnach soll nicht mehr das Hermann-Billung-Gymnasium (HBG), sondern das Hölty-Gymnasium die Außenstelle in Hambühren betreiben. In einigen Jahren könnte das Hölty dann komplett nach Hambühren ziehen.

Nur noch drei Gymnasien in der Stadt

Damit gäbe es nicht mehr vier, sondern nur noch drei Gymnasien in der Stadt Celle. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. Die Kreispolitik wird im kommenden Jahr über den Vorschlag diskutieren und dann eine Entscheidung treffen.

Wird das Hölty das Westkreis-Gymnasium?

Haupthaus würde auslaufend beschult

„Wenn die Lehrerschaft, die Eltern und die Schulleitung einen solchen Umzug des Hölty-Gymnasiums wollen, wäre das sehr zu begrüßen und zu unterstützen", wird Landrat Klaus Wiswe in einer Pressemitteilung zitiert, die am Freitag verschickt wurde. Ein Umzug käme nicht sofort, sondern über die nächsten Jahre. Im kommenden Schuljahr könnte das Hölty zunächst die Außenstelle in Hambühren übernehmen. „Die Jahrgänge im jetzigen Haupthaus müssten nicht umziehen, sondern werden dort auslaufend beschult", erklärt der Landrat.

Landkreis saniert Gebäude für Außenstelle

Derzeit saniert der Landkreis das Gebäude II in Hambühren, um es für die Außenstelle herzurichten. Dort stehen ab dem kommenden Schuljahr bereits neun Klassenräume zur Verfügung. Für die ersten Jahre wäre eine Ergänzung durch mobile Raumzellen möglich. In den kommenden drei Jahren würde dann ein moderner Anbau genügend Platz für das Hölty-Gymnasium schaffen. „Wie bei den Gymnasien in Hermannsburg und Lachendorf müsste dann der Einzugsbereich des neuen Gymnasiums in Hambühren-Ovelgönne in einer Schulbezirkssatzung geregelt werden", sagt Wiswe.

Kürzere Wege für Westkreis-Schüler

Größter Vorteil eines solchen Gymnasiums wären die deutlich kürzeren Wege für Schüler aus dem Westkreis. Aber auch die unter Raumnot leidende Oberschule I wäre Nutznießer, denn die durch den Umzug des Gymnasiums frei werdenden Räume könnten von der Oberschule genutzt werden. Der Landkreis müsste dann auch keinen teuren Erweiterungsbau für die Oberschule erstellen. Selbst für die anderen Gymnasien einschließlich der berufsbildenden Gymnasien wäre der Hölty-Umzug von Vorteil. Durch den Wegfall eines Gymnasiums im Stadtbereich wäre die Existenz der weiteren gymnasialen Angebote deutlich stabiler.

Zustimmung am Hölty

„Man kann vor aktuellen Veränderungen die Augen verschließen und hoffen es wird alles gut. Man kann aber auch Chancen erkennen. Vor diesem Hintergrund hat eine breite Mehrheit des Lehrerkollegiums die neuen Perspektiven für das Hölty erkannt und den Vorschlag mit Zustimmung aufgenommen", sagt Monika Nerreter, Schulleiterin des Hölty-Gymnasiums.

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