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Bröckel Coole Sahneschnittchen vom Jazz-Buffet
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Bröckel Coole Sahneschnittchen vom Jazz-Buffet
15:46 20.01.2019
Ihre Musik fließt "cremig-sahnig" dahin: Agnes Hapsari und Pit Schwaar von "Cream Flow". Quelle: Doris Hennies
Bröckel

Wer glaubt, zum genüsslichen Schöpfen aus dem Vollen gehört zumindest eine breit aufgestellte Band, der wurde am Samstagabend eines Besseren belehrt: Es genügen zwei Vollblutmusiker, ein E-Piano, eine E-Gitarre und eine tolle Stimme, wie das Duo „Cream Flow“ im Antikhof Drei Eichen in Bröckel eindrucksvoll bewies. Was die aus Indonesien stammende Sängerin und Jazzpianistin Agnes Hapsari und der Gitarrist und Komponist Pit Schwaar aus Hannover dem dichtgedrängten Publikum in der „guten Stube“ kredenzten, war vom Feinsten und ließ, auch was musikalische Vorlieben betrifft, kaum einen Wunsch offen. Der Griff in die Pop- und Soulkiste funktionierte ebenso gut wie Funk oder lateinamerikanische Rhythmen und der Ausflug in Blues und Swing: It's all Jazz.

Mehr als gute "Lounge-Musik"

Die musikalische Formation hat sich einen sehr passenden Namen gegeben: „Cream Flow“. Tatsächlich hat ihre Musik, ihre Art der Interpretation, etwas von cremig-sahnigem Dahinfließen. „You just call out my name“ – unaufgeregt, gelassen, aber keinesfalls eintönig oder langweilig. Es ist vor allem die Kunst der so eigenen Arrangements, die dem Zuhörer das Gefühl geben, mitgenommen, ja hineingezogen zu werden in den Fluss cooler, aber nicht unterkühlter Musik. Die beiden schaffen es, aus eher minimalistischen Zutaten ein lockeres Soufflee aufgehen zu lassen. Auch wenn man sich diese Musik gut in einer schicken Bar vorstellen kann, ist das, was die beiden bieten, weit mehr als gute „Lounge-Musik“.

Ein Team, das zusammengewachsen ist

Für Frische und Klarheit sorgt die pure, eher helle Stimme von Agnes Hapsari. Dass sie selbst bei den souligen Stücken gar nicht erst versucht, den samtig-opulenten Schmelz afroamerikanischer Interpretinnen zu okkupieren, sondern bei ihrer eigenen, durchaus jazzigen Stimmmodulation bleibt, beweist Selbstsicherheit. Vertrauen in sich und die gemeinsamen Arrangements – so wirkt auch das Zusammenspiel der beiden Musiker. Ein Team, das zusammengewachsen ist, weiß was es kann und es umsetzt. Nicht zuletzt war es auch die geschickte Zusammensetzung der Sets, die zum Erfolg beitrugen. Das Programm war ein Mix aus Eigenkompositionen und Hits aus unterschiedlichen musikalischen Genres – von Toto bis Santana, von Kate Bush bis Ray Charles. Zum Schluss ging's „Over the Rainbow“. Das Publikum honorierte es mit langen Beifallsbekundungen und dem Wunsch nach ausgiebiger Verlängerung.

Von Doris Hennies

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