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Eicklingen Markt der Möglichkeiten an Oberschule Flotwedel
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Markt der Möglichkeiten an Oberschule Flotwedel
16:03 15.03.2019
Der 12-jährige Jan Künnemann versucht, mit einer Rauschbrille einen Ball zu fangen. Quelle: David Borghoff
Eicklingen

Yanina Könecke weiß noch nicht recht, wie ihre Zukunft aussehen soll. Die 17-Jährige hat sich zwar schon bei einigen Ausbildungsbetrieben beworben, wurde aber noch nirgendwo angenommen. Zudem hat sie sich bisher immer gefragt, an wen sie sich wenden kann, wenn es zu Hause einmal nicht so gut läuft. Für viele Schüler wie Yanina ist es wichtig, die richtigen Anlaufstellen kennen zu lernen, die den jungen Menschen bei verschiedensten Problemen des Lebens Hilfe anbieten können.

Berufsfindung, Sucht und andere Probleme

Eine gute Möglichkeit, mit den entsprechenden Beratungsorganisationen in Kontakt zu treten, bot der Runde Tisch der Kinder- und Jugendarbeit Flotwedel in den Räumen der Oberschule in Eicklingen am Donnerstag mit dem „Markt der Möglichkeiten“ an. Bei dieser Veranstaltung konnten sich am Vormittag zunächst die Schüler und am Nachmittag auch die interessierte Öffentlichkeit über Themen wie Berufsfindung, Suchtprävention oder den Umgang mit Problemen in der Familie informieren. 13 beratende Institutionen aus dem Landkreis Celle waren vertreten, darunter die Agentur für Arbeit, die Polizei und der Weiße Ring.

Scheu vor Ansprechpartnern verlieren

Die Schüler hatten sich auf den Tag anhand eines Fragenkatalogs vorbereitet, damit alle Beteiligten leichter ins Gespräch kommen konnten. Besonders die Agentur für Arbeit erhielt von älteren Schülern großen Zulauf. „Ich bin froh, dass den Kindern heute so ein offener Zugang zu uns angeboten wird“, sagte Berufsberaterin Anette Suel, „das nimmt ihnen hoffentlich etwas die Scheu“. Schließlich sei es wichtig, dass sich die Jugendlichen ein nahes und realistisches Ziel für ihren beruflichen Werdegang setzten.

Einfluss von Rauschmitteln simulieren

Neben unzähligen Flyern gab es auch praktische Übungen. So ging es zum Beispiel bei der Alkoholprävention darum, die Reaktionsverzögerung unter Einfluss von Alkohol erlebbar zu machen. Dazu setzten die Teilnehmer eine Rauschbrille auf, mit der verschiedene Promillewerte simuliert werden können. Danach galt es, auf einer Linie zu balancieren und einen Ball aufzufangen. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so schwierig ist, wenn man getrunken hat“, bemerkte der 12-jährige Jan Künnemann, „man sieht gar nicht mehr, wo die eigenen Füße genau sind“.

Informativer Tag

Svea Schneider geht in die zehnte Klasse und möchte bald auf ein Gymnasium wechseln. „Ich fand es sehr informativ“, resümierte sie, „die Polizei und die Jugendpflege waren für mich am spannendsten. Sozialarbeit reizt mich sehr“. Ihre Freundin Yanina stimmt ihr zu: „Alle Leute haben uns gute Auskünfte gegeben, es gab viele Dinge zum Mitnehmen“.

Von Svenja Gajek

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