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Eicklingen Eicklingens Höhepunkt ist Feier zu 50-jährigem Gemeindebestehen
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Eicklingens Höhepunkt ist Feier zu 50-jährigem Gemeindebestehen
16:33 12.01.2018
JörnSchepelmann Quelle: Joachim Gries
Eicklingen

Politisch bewegt die Gemeinde in diesem Jahr die Nachnutzung des Glockenhauses. Das ehemalige Amtsstubenhaus hat die Kommune im vergangenen Jahr erworben. Zurzeit entwickelt eine Arbeitsgruppe ein Nachnutzungs- sowie Sanierungskonzept für das Gebäude. Bei der Leader-Region "Aller-Fuhse-Aue" soll dieses Jahr ein Antrag auf Fördermittel gestellt werden, sodass im kommenden Jahr saniert werden kann.

Die leerstehenden Räume des ehemaligen Edeka-Marktes am Mühlenweg könnte die Gemeinde ebenfalls erwerben. Gespräche mit den Eigentümern habe es bereits gegeben, nun müsse der Rat über den Kauf entscheiden, sagt Schepelmann: "Dann hätten wir da die Hand drauf und könnten den Platz wieder beleben."

Außerdem soll Eicklingen endlich neues Bauland bekommen. Mit den Eigentümern der Fläche für das Baugebiet "Osterfeld-Nord" habe es eine Einigung gegeben, auch wenn diese noch nicht notariell beglaubigt sei. Schepelmann ist mittlerweile optimistisch, dass das Baugebiet noch in diesem Halbjahr erschlossen werden kann: "Ich wäre enttäuscht, wenn es jetzt noch schief geht." Der Bebauungsplan steht bereits, Träger soll die Celler Ingenieurgesellschaft Heidt und Peters werden. Auf sechs Hektar sollen 40 bis 50 Grundstücke entstehen. Die Erweiterung um den Abschnitt "Osterfeld-Süd" könnte nochmal 100 Grundstücke schaffen. Die Nachfrage sei da, erzählt Schepelmann, viele der möglichen Grundstücke in "Osterfeld-Nord" seien bereits reserviert. "Wir brauchen dringend Bauland."

Im Gewerbegebiet "Schmolkamp" gibt es kaum noch freie Flächen. Deshalb soll das Gebiet erweitert werden, "möglichst noch in diesem Jahr", sagt Schepelmann.

Außerdem beschäftigt die Gemeinde der geplante Senioren-Wohnpark auf dem Gelände des alten Gutshofs an der Dorfstraße. "Das Umweltgutachten muss noch erstellt werden", erzählt Schepelmann. Erst wenn das positiv ausfällt, können der Bebauungs- und der Flächennutzungsplan entsprechend geändert werden. Danach kann der Wohnpark entstehen.

Geplant sind sieben bis acht Bungalows sowie vier Apartmenthäuser mit rund 40 Wohnungen und 30 Tagespflegeplätzen. Die praktisch geschnittenen Wohnungen und Bungalows sollen Senioren ein barrierefreies Wohnen ermöglichen. In den Bungalows können diejenigen wohnen, die noch weitgehend selbstständig sind, in den Apartments und in der Tagespflege sind jederzeit Pflegekräfte ansprechbar. Auch hier ist Schepelmann optimistisch: "Es läuft auf jeden Fall."

Von Amelie Thiemann

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