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Eicklingen Eicklingen will schuldenfrei bleiben
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Eicklingen will schuldenfrei bleiben
15:12 08.01.2019
Von Carsten Richter
Die Sanierung von fünf Straßen, darunter das Weinbergsfeld, wird aufs kommende Jahr verschoben. Quelle: David Borghoff
Eicklingen

Eine ganze Reihe an Investitionen stehen in diesem Jahr in Eicklingen an. "Die Bagger werden die Gemeinde 2019 nicht verlassen", sagt Bürgermeister Jörn Schepelmann (CDU) zufrieden. Am Ende des Jahres 2018 kann er erneut einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren. "Unser Ziel ist es, auch weiterhin schuldenfrei zu bleiben und die Steuern nicht zu erhöhen." Dank vieler Rücklagen kann die Gemeinde kräftig investieren. Mit einer veranschlagten Summe von mehr als 2,6 Millionen Euro hebt sich Eicklingen bei den geplanten Ausgaben deutlich von den anderen Mitgliedsgemeinden im Flotwedel hervor.

Umbau des Amtsstubenhauses im Herbst?

Insgesamt 500.000 Euro wird die Umgestaltung des Amtsstubenhauses verschlingen, wobei die Hälfte aus EU-Mitteln finanziert werden soll. Im April will die Gemeinde den Förderantrag stellen, so dass im Optimalfall schon in der zweiten Jahreshälfte der Umbau beginnen könnte. Durch weitere Fördermittel hofft Schepelmann, den Eigenanteil der Gemeinde unter 200.000 Euro halten zu können.

Areal am Mühlenweg umgestalten

Bereits ein Antrag auf Förderung gestellt wurde für die Sanierung des Deauvilleplatzes. Hier soll das Toilettenhaus erneuert werden, zudem ist am Bannkamp der Bau von Parkplätzen vorgesehen. Beides zusammen kostet 120.000 Euro, allerdings wird auch hier der größte Teil aus Leader-Mitteln sowie durch Zuschüsse der Samtgemeinde finanziert. Mit dem geplanten Ankauf des alten Volksbank-Gebäudes am Mühlenweg für 185.000 Euro unternimmt die Gemeinde zudem einen weiteren Schritt, um auch dieses Areal umzugestalten.

Umbau von Wirtschaftsweg nur mit Fördermitteln

Wenig passieren wird hingegen beim Straßenausbau. Wie berichtet, wird nach Einwänden von Bürgern die Sanierung von fünf Straßen im Kernort der Gemeinde verschoben. Die Mittel bleiben dennoch im Haushalt für 2019. "Im Herbst wollen wir mit der Ausschreibung beginnen", sagt Schepelmann. Unklar ist die Sanierung des Worthorstwegs. Hier müssten nicht nur der Weg, sondern auch die beiden Brücken komplett ersetzt werden. Die Kosten von 1,45 Millionen Euro sind im Haushalt vorgesehen. Die Arbeiten würden aber nur umgesetzt, wenn die Fördermittel vom Land bewilligt werden, so der Bürgermeister.

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