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Eicklingen Zu hell und warm: Rosen blühen in Eicklingen im Winter
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Eicklingen Zu hell und warm: Rosen blühen in Eicklingen im Winter
18:35 03.01.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Eicklingen

Zwei Rosensträucher stehen seit Jahren in Bergmanns Garten, einer am Haus und einer an der Hecke zum Nachbarn. Im Herbst hat er die Rosen geschnitten, jetzt zieren pinke Blüten die Sträucher. Beim Vögel füttern ist ihm die Pracht aufgefallen. "Mir ist noch nie aufgefallen, dass die Rosen im Winter geblüht haben", erzählt er.

Auch im restlichen Landkreis Celle kommen bei einigen Pflanzen offensichtlich Frühlingsgefühle angesichts der hohen Temperaturen auf. Ob bei Weidenkätzchen, Fliederbäumen, Astern oder Hortensien: Die Knospen sprießen. "Wenn jetzt nochmal richtig Frost kommt, könnte das ein Problem geben", warnt Bergmann.

Jens Hanssen, Fachbereichsleiter des städtischen Grünbetriebs in Celle, bestätigt, dass die Temperaturen zurzeit etwas zu hoch seien. "Ganz ungewöhnlich ist das aber nicht", sagt er. Rosen dürften zurzeit eigentlich nicht blühen. Lediglich die Christrose, die jedoch eine Staude und keine Rose ist, habe aktuell Saison.

Auch wenn Zwiebelpflanzen aus der Erde guckten, sei das noch normal. "Der Frost würde ihnen nicht schaden", sagt Hanssen. Schnee diene als zusätzliche Schutzschicht. Generell würden sich die heimischen Pflanzen den Bedingungen anpassen. "Die nicht heimischen Ziergehölze und Pflanzen benötigen Winterschutz, aber das wissen Gartenbesitzer", sagt Hanssen. Er empfiehlt, Schutzvorkehrungen nicht zu früh zu entfernen: "Der Frost kommt noch, der Winter ist noch nicht vorbei."

Dass beispielsweise die Rosen von Manfred Bergmann blühen, erklärt Hanssen mit den länger werdenden Tagen. "Die Pflanzenwelt richtet sich nach dem Licht. Das ist wichtiger als die Temperatur." So werde das Treiben der Pflanzen zeitlich nach vorne verschoben.

Von Amelie Thiemann

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