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Langlingen Baugebiet ist zentrales Thema für Langlingen im Jahr 2018
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Langlingen Baugebiet ist zentrales Thema für Langlingen im Jahr 2018
16:46 10.01.2018
Rund 50 Grundstücke sollen südlich der ehemaligen Bahntrasse in Langlingen entstehen. Wenn alles nach Plan laufe, könnten diese schon im Sommer verfügbar sein, sagt Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann. Quelle: Amelie Thiemann
Langlingen

Das Neubaugebiet ist das zentrale Thema für die Kommune in diesem Jahr. 2017 wurde die Grundlage dafür geschaffen und die Celler Ingenieurgesellschaft Heidt und Peters mit der Erschließung beauftragt. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus, interessierten Häuslebauern so wenige Einschränkungen wir möglich aufzudrücken. "Jeder soll das Haus bauen können, das er sich wünscht", betont Angermann. Ob Holzhaus, Stadtvilla oder mit Flachdach: Langlingen will keine Grenzen setzen.

Zurzeit werde geprüft, ob das Baugebiet an die bereits vorhandene Breitbandleitung angeschlossen werden kann – mehr als 100 Mbit/s würden dann aus den Anschlüssen kommen. "Viele wollen Homeoffice, aber auf dem Land leben. Wir könnten das bieten", sagt Langlingens Bürgermeister.

Langlingens Ortskern wird 2018 aufgehübscht. Der Dorfplatz soll einen für das Ortsbild typischen Holzstaketenzaun sowie einen adäquaten Stromanschluss erhalten. Darüber hinaus sollen auch etwa 15 Parkplätze entstehen. Rund 50.000 Euro hat die Leader-Region "Aller-Fuhse-Aue" als Fördermittel zugesagt. Zum Schützenfest sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

"Die Bahnhofstraße wird dieses Jahr erneuert, das haben wir schon etliche Jahre vor", kündigt Angermann an. Die Anlieger sollten nicht übermäßig belastet werden. Nun habe man eine kostengünstigere Variante gefunden. So soll die Straßenbreite zurückgebaut und eine neue Fahrbahndecke auf die alte gezogen werden. 200.000 Euro stehen dafür im Haushalt bereit. Als nächstes sollen die Pläne den Anliegern vorgestellt werden.

Die Einrichtung eines Fisch- und Gewässer-Lehrpfads entlang der Aller liegt Angermann besonders am Herzen: "Wir wollen der Jugend die Natur nahebringen." Der Rundweg soll vom Dorf bis zu Allerbrücke und wieder zurück führen. Der Fischereiverein "Früh Auf" Celle wird das Projekt inhaltlich begleiten. Rund 10.000 Euro soll der Lehrpfad kosten und vor allem mit Fördermitteln finanziert werden.

Die Ansiedlung eines Arztes in Langlingen sei "immer noch eine Baustelle", sagt Angermann. Im Haushalt seien dafür weiterhin 50.000 Euro bereitgestellt, "aber es wird schwierig". Sollte sich ein Arzt finden, der eine Praxis in Langlingen betreiben möchte, sei die Gemeinde bereit, Geld in die Hand zu nehmen und Räumlichkeiten zu schaffen.

Zwei Planungsprojekte sollen in diesem Jahr angestoßen werden. Das Dorfgemeinschaftshaus in Nienhof soll erweitert werden, damit sowohl der Schützenverein als auch die Laienspieler einen Treffpunkt haben. Eine Schießbahn und eine Bühne für Theaterproben sind geplant. Die Gestaltung sei noch offen, auch die Kosten müssten zunächst ermittelt werden. Fest steht allerdings: "Es wird nur mit Fördermitteln gehen." Die Bauarbeiten werden frühstens 2019 über die Bühne gehen.

Und auch die Erstellung eines Quartierskonzepts soll dieses Jahr ihren Anfang nehmen. Im Mittelpunkt steht der Klimaschutz und die energetische Sanierung von Gebäuden. 50.000 Euro kostet die Konzepterstellung, in deren Rahmen Sanierungsgebiete auserkoren werden. 95 Prozent der Planungskosten decken Fördermittel. In leerstehende Gebäude könnte durch Sanierungen wieder Leben einkehren, hofft Angermann. Das Projekt wird den Bürgern demnächst vorgestellt.

Von Amelie Thiemann

Gut 349.000 Euro will die Gemeinde Langlingen im kommenden Jahr investieren. So steht es im Haushalt, den der Gemeinderat am Montagabend einstimmig verabschiedet hat. Streitpunkte habe es vor der Entscheidung nicht gegeben, das sei "sehr erfreulich", sagt Langlingens Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann auf CZ-Nachfrage.

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Das Dorfgemeinschaftshaus in Nienhof soll erweitert werden. Das hat der Langlinger Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend beschlossen – unter der Voraussetzung, dass für das Projekt Leader-Fördermittel gewährt werden. Der Anbau in Form eines zusätzlichen Raums soll maximal 250.000 Euro kosten. Wenn alles klappt, sollen die Bauarbeiten 2019 umgesetzt werden.

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