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Langlingen Hans-Hermann Müller macht Langlingen lebenswerter
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Langlingen Hans-Hermann Müller macht Langlingen lebenswerter
18:07 21.01.2018
Von Christopher Menge
Hans-Hermann Müller wird im Beisein seiner Frau Giesela durch Ernst-Ingolf Angermann (rechts) und Frank Böse (links) geehrt. Quelle: Oliver Knoblich
Langlingen

"Andere machen doch auch etwas – das ist doch Tagesgeschäft", kommentiere Müller seine Ehrung bescheiden. Angermann sah das anders: "Hans-Hermann Müller trägt durch sein Engagement dazu bei, dass unsere Gemeinde lebenswerter ist."

Der Bürgermeister hatte zuvor auf das Jahr 2017 zurückgeblickt. "Der Vorteil des vielen Regens im vergangenen Jahr war, dass der Hochwasserschutz wieder im Mittelpunkt steht", sagte Angermann und lobte den Einsatz von Flotwedels Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf für die Aller-Partnerschaft. Außerdem warb er für den Breitbandausbau des Landkreises Celle. "Man sollte sich jetzt für die schnelle Geschwindigkeit entscheiden, in fünf bis sieben Jahren wird diese Standard sein", sagte Angermann. "Schnelles Internet ist zudem eine Wertsteigerung für das eigene Haus."

Als "Erfolgsprojekt" bezeichnete der Bürgermeister das Allerhaus. "800 Terminbelegungen im Jahr 2016 zeigen, dass die Investition richtig war", sagte Angermann, der aber auch zwei negative Aspekte ansprach. Zum einen nannte er die Schließung der Volksbank-Filiale im vergangenen Jahr, zum anderen die geplante Verlegung der Rettungsstation von Wienhausen nach Lachendorf. Zwar habe eine Testfahrt mit einem Rettungswagen von Lachendorf in den Langlinger Ortsteil Hohnebostel elf Minuten gedauert und habe damit unter der vorgeschriebenen Grenze von 13 Minuten gelegen, aber der Samtgemeinderat werde dem Landkreis in Form eines Grundstücks in Oppershausen noch eine Alternative präsentieren.

Nachdem Angermann anschließend die erfolgreichen Sportler der Gemeinde geehrt hatte und der zwölfjährige Lucas Bertram aus Celle für Unterhaltung mit seiner Gitarre gesorgt hatte, blickte Angermann abschließend auf das Jahr 2018 voraus. "Für die nötige Straßensanierung der Bahnhofstraße haben wir eine kostengünstigere Alternative gefunden", sagte Angermann. Demnächst soll es eine Anliegerversammlung geben. Dank Fördermitteln von 45.000 Euro soll in diesem Jahr außerdem der Dorfplatz (Zaun, Stromanschluss, Parkplätze) saniert werden. Außerdem werde ein Konzept zur Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses Nienhof erstellt.

Mit einem neuen Baugebiet will Langlingen "junge Menschen gewinnen, um die Gemeinde lebenswert zu erhalten", sagt Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann. Südlich der ehemaligen Bahntrasse sollen rund 50 Grundstücke entstehen. "Das müssen wir schnell umsetzen", sagt Angermann. Er sei optimistisch, dass ab dem Sommer Grundstücke verfügbar sein werden.

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Gut 349.000 Euro will die Gemeinde Langlingen im kommenden Jahr investieren. So steht es im Haushalt, den der Gemeinderat am Montagabend einstimmig verabschiedet hat. Streitpunkte habe es vor der Entscheidung nicht gegeben, das sei "sehr erfreulich", sagt Langlingens Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann auf CZ-Nachfrage.

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Das Dorfgemeinschaftshaus in Nienhof soll erweitert werden. Das hat der Langlinger Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend beschlossen – unter der Voraussetzung, dass für das Projekt Leader-Fördermittel gewährt werden. Der Anbau in Form eines zusätzlichen Raums soll maximal 250.000 Euro kosten. Wenn alles klappt, sollen die Bauarbeiten 2019 umgesetzt werden.

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