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Langlingen Mit dem Mofa auf die Piste
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Langlingen Mit dem Mofa auf die Piste
16:23 13.09.2018
Bastian Eschholz und seine Maschine sind bereit fürs Heimspiel.
Hohnebostel

Wir schreiben das Jahr 1985. Ein paar junge Männer träumen davon, mit schnellen Motorrädern die Rennstrecken dieser Welt zu erobern. Da ihre Mittel begrenzt sind, überlegen sie sich eine Alternative. Und so entstand die Idee, mit den vorhandenen Mitteln ein ganz eigenes Rennen auf die Beine zu stellen. Überall standen die Mofas in den Garagen und so wurde aus der Not heraus eine neue Rennserie ins Leben gerufen.

Heute, 33 Jahre später, gehört das Mofa-Langstreckenrennen längst zu einer lieb gewonnenen Tradition im Landkreis Celle. Am Samstag startet das neunstündige Rennen erstmals in Hohnebostel. Bastian Eschholz ist seit Wochen mit der Organisation beschäftigt. „Es gibt viel zu tun, im Moment müssen wir uns täglich um die Strecke kümmern, damit sie am Samstag in einer Topverfassung ist“, erzählt der leidenschaftliche Motorsportler. „Es ist kaum zu glauben, aber das trockene Wetter der letzten Monate ist auch für unsere Planung ein großes Problem.“ Die Strecke sei viel zu staubig, er überlege sogar, den Streckenverlauf zu ändern, damit es nicht zu einer zu starken Sichtbehinderung durch den trockenen Sand kommt. Denn auch wenn ein Mofa-Rennen vermuten lässt, dass es sich um eine seichte Asphaltrennbahn handelt, die Realität sieht anders aus: „Mit dem klassischen Mofa haben unsere Fahrzeuge nicht mehr viel zu tun“, erklärt Eschholz. „Wir fahren mit Crossmaschinen, allerdings müssen diese mit den guten alten Mofa-Motoren laufen.“ Ansonsten sei der Kreativität und Fantasie der Teilnehmer keine Grenzen gesetzt. „Jeder kann seine Mofa so tunen, wie er will, Spitzengeschwindigkeiten von 70 kmh kriegt man so schon hin.“ Die Liebe zum Rennen wurde Eschholz in die Wiege gelegt. „Mein Stiefvater war 1985 beim ersten Rennen in Bockelskamp schon dabei, ich bin quasi damit aufgewachsen.“ Seit 1999 fährt er selber Jahr für Jahr. Trotzdem sei es nochmal etwas anderes, nun auf der Seite des Veranstalters zu stehen.

Der Rundkurs ist zwei Kilometer lang, enthält Steilkurven und Sprunghügel. „Wir starten als Team mit drei Fahrern, alleine wäre das gar nicht zu bewältigen, weil es echt anspruchsvoll ist“, sagt Eschholz. Am Ende des Tages gewinne das Team, welches die meisten Runden geschafft hat. Das Spektakel beginnt am Samstag um 8.30 Uhr in Hohnebostel, Richtung Flettmar an der K53. Der Eintritt ist frei.

Von Marie Nehrenberg

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