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Langlingen Rat muss erneut über Baugebiet abstimmen
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Langlingen Rat muss erneut über Baugebiet abstimmen
18:27 14.09.2018
Von Carsten Richter
Noch gibt es genug freie Flächen zwischen Koppelweg und Bahnhofstraße. Quelle: Carsten Richter
Langlingen

Die Politik hat ihre Zustimmung gegeben: In Langlingen entsteht ein neues Wohngebiet. Mehrheitlich, wenn auch knapp, hat der Rat der Gemeinde Langlingen am Dienstag den Bebauungsplan für das Gebiet „Südlich der Bahntrasse“ beschlossen. „Darauf haben wir lange hingearbeitet“, sagt Langlingens Bürgermeister Ernst-Ingolf Angermann. Freitagmittag dann die überraschende Nachricht: Die Samtgemeinde Flotwedel hat versäumt, dem Rat Stellungnahmen des Abwasserverbandes Matheide, des Forstamtes Fuhrberg und der Telekom vorzulegen. Die Folge: Der Langlinger Rat muss erneut über den Bebauungsplan abstimmen.

Frank Böse von der Samtgemeindeverwaltung bedauert die Verzögerung. „Wir werden nun kurzfristig eine neue Sitzung einberufen“, sagt Böse. Ganz unumstritten ist das neue Wohnbauprojekt ohnehin nicht. Nur die CDU hat den Bebauungsplan durchgewunken – aufgrund der Ratsmehrheit von sieben Sitzen. SPD und Grüne haben mit sechs Stimmen dagegen gestimmt. Gemeinsam hatten sie in einer früheren Ratssitzung „aufgrund der noch unklaren Punkte“ einen Antrag auf Vertagung des Themas Bebauungsplan gestellt – das war noch vor der ersten Auslegung. Unklar ist nach Angaben von Henning Meyer (SPD) bis heute die Straßenführung sowie der Verlauf des Abzuggrabens, der mitten durch das künftige Wohngebiet führt.

Der damalige Antrag wurde jedoch abgelehnt. Nun legen die Sozialdemokraten im Rat nach. Für die nächste Ratssitzung, die wegen der Versäumnisse der Samtgemeinde nun früher als geplant stattfinden wird, haben sie erneut beantragt, eine mögliche Fehlplanung zu prüfen. „Der jetzt an der oberen Kante aufgeweitete Graben mit einer Breite von fünf Metern kann nicht einfach mit einer Straße überbaut werden. Es ist eine kostenintensivere Überbrückung notwendig“, heißt es in dem SPD-Antrag. Auch bei der Straßenführung spricht die Fraktion in einem weiteren Antrag von „Fehlplanung“ und bittet die Verwaltung um eine erneute Prüfung.

Andreas Peters, Geschäftsführer der mit der Erschließung beauftragten Celler Ingenieurgesellschaft Heidt und Peters, beruhigt: „Es ist bereits beantragt, dass der Graben verlegt wird.“ Matheide weist in seiner Stellungnahme darauf hin, dass ein Abwasserpumpwerk einzuplanen ist, die Telekom verweist auf die notwendige Verlegung von Leitungen.

Peters erklärt, dass es schon eine Liste mit Interessenten für die rund 50 neuen Grundstücke gebe. „Noch in diesem Jahr werden wir mit der Erschließung anfangen, im nächsten Jahr kann der Häuserbau beginnen.“ Sofern auch die letzten Formalien geklärt sind, versteht sich.

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