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Wienhausen 37. Bockpalast steigt am Samstag in Bockelskamp
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Wienhausen 37. Bockpalast steigt am Samstag in Bockelskamp
18:41 26.07.2016
Für jeden Musikgeschmack dürfte etwas dabei sein, wenn beim 37. Bockpalast (von oben links im Uhrzeigersinn) die Mad Monks, die Lokalmatodore von Mary's Forbidden Dreams, die Freight Train Hobos, Drei Meter Feldweg und die Basement Apes (Mitte) auftreten. 
Bockelskamp

Zum Auftakt wird die Band „Drei Meter Feldweg“ aus der Nordheide den Boden für die Partynacht bereiten. Harte Riffs, schnelle Drums und deutschsprachige Texte, unterlegt mit eingängigen Melodien – was auf den Platten schon gut ins Ohr geht, wird live zusätzlich noch mit jeder Menge Action und Spaß serviert. Inzwischen bespielt die Band die Clubs der Republik vom Rhein bis an die Spree.

Es folgen die Basement Apes aus Osnabrück mit 70er-Jahre-Rock-’n’-Roll. Die Einflüsse reichen von 60er-Beat und Soul über 70er-Rock und Powerpop bis zur skandinavischen Retro-Welle der späten 90er. 2014 spielten die Apes über 40 Gigs mit etablierten Größen wie GoGo Berlin, 77‘, Karma To Burn und den Leningrad Cowboys.

Ska, Punk, Rock, Pop, Metal, Swing – fast alles verwursten die Mad Monks aus Bremen zu einem sklavisch tanzbaren Kirchen-Core. Hauptsache, es macht Spaß. Die Combo ist seit zehn Jahren Kult. Auf dem neuen, erstmals komplett live eingespielten Album „Boom“ widmet sie sich mehr denn je dem Ufta-Ufta-Sound mit einem ordentlichen Schlag knackiger Posaune.

Nach sieben Jahren Pause geben sich die Lokalmatadoren von Mary‘s Forbidden Dreams zum Abschluss auf der Bockpalast-Bühne wieder ein Stelldichein. Die Celler stehen für melodiösen, modernen Punkrock mit Crossover-ähnlichen Riffs und Shouts. Mary‘s Forbidden Dreams fesseln ihr Publikum durch ihre enorme Wandlungsfähigkeit und Spielfreude.

In den Umbaupausen sorgen die Freight Train Hobos mit Songs von AC/DC über Udo Lindenberg bis zu den Foo Fighters für Kurzweil. Sie spielen auf akustischen Gitarren den Blues, den Rock und den Punk, aber eben so, wie sie ihn verstehen.

Von Joachim Gries