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Wienhausen Feuer in Bauernhaus ausgebrochen
Celler Land Samtgemeinde Flotwedel Wienhausen Feuer in Bauernhaus ausgebrochen
12:25 25.04.2019
Von Carsten Richter
In einem Anbau eines Bauernhauses war am Mittwochmorgen ein Brand ausgebrochen. Quelle: Marcel Neumann/Feuerwehr Flotwedel
Offensen

Dass sein Urlaub auf diese Weise endet, hat Karl Luttermann nicht kommen sehen. Es war kurz vor 6 Uhr am Mittwochmorgen, als der 59-Jährige wie gewohnt von Offensen zur Arbeit nach Altencelle aufgebrochen ist. Luttermann ist nebenbei Schafhalter, erst kurz vor Ostern hat er sich über die Geburt von Lamm-Vierlingen gefreut. Vor der Fahrt zur Arbeit hat er noch seine Tiere versorgt. In der Lammzeit nimmt er immer drei Wochen Urlaub. Und nun dies: Der hauptberufliche Metallbauer war keine zwei Stunden bei der Arbeit, als er den Anruf erhielt: Bei ihm zu Hause brennt es.

Schaden etwa 30.000 Euro

"Das war ein Schreck. Aber zum Glück wurde niemand verletzt. Wir sind noch mit einem blauen Auge davongekommen", erzählte Luttermann am Donnerstag der CZ. Was war passiert? Vermutlich hat ein technischer Defekt im Bereich einer Holzhackschnitzelverbrennungsanlage das Feuer in einem Anbau des Bauernhauses in der Straße An der Masch ausgelöst. Der Hobby-Schafhalter schätzt den Schaden auf etwa 30.000 Euro.

Viel Qualm und Ruß zeugen noch von dem Brand.  Quelle: Marcel Neumann/Feuerwehr Flotwedel

Brandgeruch im ganzen Haus

Einen Tag danach ist es vor allem der Brandgeruch und der Ruß an der Decke, der noch von dem Feuer am Vortag zeugt. Er sei im ganzen Haus wahrzunehmen, sagte Luttermann. Ansonsten ist die Versorgung mit Strom und warmem Wasser zurzeit noch ein Problem, da auch die Heizung durch das Feuer beschädigt wurde. "Zunächst war auch die Wasserleitung kaputt. Unsere Schweine hatten eine Zeit lang kein Wasser", berichtete Luttermann.

Wann geht der Strom wieder?

Ein Notstromaggregat im Stall stellt die Versorgung der Tiere sicher – auch sie sind mit dem Schrecken davongekommen und nicht verletzt worden. "Wir hoffen, dass wir bald wieder richtig Strom haben. Es ist mir bewusst geworden, wie abhängig man davon ist", so Luttermann. Notdürftig hat er eine Leitung gelegt, damit wenigstens der Kühlschrank funktioniert. "Jetzt müssen wir die Räume reinigen, es sieht hier aus wie in der Hölle", erzählte der Offenser.

Erst vor Ostern hatte sich Karl Luttermann noch über die Geburt der Lämmer gefreut. Glücklicherweise kam bei dem Brand niemand zu Schaden.  Quelle: Christian Link

Autofahrer hatte Qualm bemerkt

Gegen 8.15 Uhr am Mittwoch hat Luttermann einen Anruf seiner Schwester erhalten, die ihn über den Brand in Kenntnis setzte. Als Erster hatte ein Autofahrer, der auf dem Schleichweg zwischen Offensen und Oppershausen unterwegs war, den Qualm auf dem Hof bemerkt. "Er hat gleich die Feuerwehr angerufen", berichtete Luttermann. Um 10 Uhr war der Einsatz für die Helfer beendet.

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