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Hohne Sonnabends sind die freiwilligen Helfer dran
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Hohne Sonnabends sind die freiwilligen Helfer dran
13:59 13.06.2010
Immer Sonnabends sind die freiwilligen Helfer des Fördervereins im Waldbad Hohne/Spechtshorn im Einsatz. Quelle: Joachim Gries
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Hohne

Ein Gewirr von Gräben durchzieht das Waldbad Hohne/Spechtshorn, darin Rohre, die noch verbunden werden müssen, dazwischen Sandberge und Betontrümmer. Das Schwimmerbecken ist eine einzige Baustelle: Die Überlaufrinne fehlt, die Stehstufe ist teilweise neu aufgemauert, der Beckenboden schon neu betoniert. Hier muss noch eine so genannte Sauberkeitsschicht aufgebracht werden, dann können die Einströmdüsen für das Wasser montiert werden, denn unter dem Beton liegt schon die neue Verrohrung.

Am Montag kommt die Firma Myrtha, die das Becken mit beschichtenen Edelstahlprofilen auskleidet und auch die neue Überlaufrinne baut. Noch steht viel Arbeit an, bis die ersten Schwimmer wieder ins Becken können.

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Am Wochenende, wenn die Firmen Pause machen, sind die ehrenamtlichen Helfer gefragt. Am vergangenen Sonnabend bereiteten sie einen riesigen Haufen Pflastersteine für die neue Verlegung vor. Die Steine wurde gereinigt und auf Paletten gestapelt, die unbrauchbaren aussortiert. Der Abbruch von Treppe und Pflaster gehörte zu den Arbeiten beim ersten Einsatz am 6. März. Auch vom Neuschnee, der in der Nacht gefallen war, hatten sich die Helfer nicht abschrecken lassen.

„Durchschnittlich sind wir immer zehn Leute“, sagt Eckhard Szeppek vom erweiterten Vorstand des Fördervereins. Andere Helfer würden im Hintergrund agieren und zum Beispiel für das Frühstück sorgen. Bis gegen 16 Uhr dauert der Arbeitseinsatz, dann ist Wochenende.

Mit dabei sind auch Horst Vizente und Günter Wendt, die als Gartenbauhelfer vom Verein beschäftigt werden. „Ich mach’s für die Großkinder, ich bin ganz frisch Opa geworden“, sagte Erwin Vogt, der auch beim Steinputzen hilft. Er habe sich schon immer für den Ort engagiert, sagt er. Jugendliche und junge Erwachsene hielten sich beim Helfen sehr zurück, diese Feststellung stimme. „Vielleich sprechen wir die auch nur falsch an“, meint Vogt. Norbert Vieweg findet schade, dass sich die Zugezogenen nicht so für den Ort stark machen.

Wann dieses Jahr im Waldbad die Saison eröffnet wird, kann Geschäftsführerin Birgit Szeppek noch nicht sagen. „Ende Mai, Anfang Juni“ hofft sie. Ob vor der Fertigstellung des Schwimmerbeckens schon der Nichtschwimmerbereich geöffnet werde, soll kurzfristig entschieden werden.

„Wir liegen im Zeitplan“, sagt Eckhard Szeppek. Er kann sich auf die eingeschworene Truppe verlassen, die schon in den vergangenen Jahren viel Arbeit ins Bad gesteckt hat. Auch Hohnes Landfrauen haben ihre Mithilfe zugesagt. Sie werden die neue Hecke um das Becken pflanzen.

Von Joachim Gries