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Lachendorf Lachendorfer Zehntklässler bringen absurdes Drama auf die Bühne
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Lachendorfer Zehntklässler bringen absurdes Drama auf die Bühne
16:54 12.03.2018
Christian Knoop und Aline Reier (beide in Rot) sind die Hauptdarsteller des Stücks. Quelle: Christina Matthies
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Lachendorf

Seit drei Jahren lehrt Grell das Fach „Darstellendes Spiel“ im Rahmen des musisch-künstlerischen Profilunterrichts am IKG. Von der siebten bis zur zehnten Klasse können Schüler hier freiwillig jeweils zwei zusätzliche Stunden Kunst, Musik und Schauspiel pro Woche belegen. „Die Liebenden in der Untergrundbahn“ ist das Abschlussprojekt der Zehntklässler – mit dem absurden Drama des französischen Dichters und Dramatikers Tardieu haben die Schüler einen anspruchsvollen Stoff gewählt. „Von den drei Stücken, die zur Auswahl standen, fanden wir das am spannendsten“, erzählt Hauptdarsteller Christian Knoop. „Außerdem kann man es gut in die Neuzeit übertragen.“

Wie sollen neue Bekanntschaften oder sogar Freundschaften entstehen, wenn niemand bereit ist, den ersten Schritt zu einem richtigen Gespräch zu machen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Theaterstücks um zwei Liebende, die versuchen, nach einem Streit in einem vollbesetzten U-Bahn-Waggon wieder zueinander zu finden – und dabei Hindernisse in Form von Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen überwinden müssen.

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Ob Inszenierung, Bühnenbild, Kostüme oder Requisiten – die Schüler des musisch-künstlerischen Profils machen alles selbst. „Auch die Lieder, mit denen unsere Band das Stück unterstützt, sind selbst geschrieben“, sagt Grell. Das Publikum darf also gespannt sein, wenn sich heute Abend um 19.30 Uhr im Lachendorfer Immanuel-Kant-Gymnasium der Vorhang hebt. Von Lampenfieber ist bei Christian Knoop allerdings bis jetzt noch keine Spur. „Ich bin relativ entspannt“, meint der Hauptdarsteller, der im Fach „Darstellendes Spiel“ übrigens so richtig auf den Geschmack gekommen ist. Er habe gute Kontakte zum Schlosstheater, sagt er. „Vielleicht geht’s da ja für mich weiter.“

Von Christina Matthies

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