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Lachendorf Startschuss für Förderprogramm im Celler Ostkreis
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Startschuss für Förderprogramm im Celler Ostkreis
17:44 22.01.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Die Gemeinde Eschede hofft mit ILE-Fördermitteln, den Bahnhof aufwerten zu können. Quelle: Joachim Gries
Lachendorf

Doch aufgrund "vergaberechtlicher Probleme bei der Ausschreibung des Regionalmanagments kam es zu Verzögerungen", so Lachendorfs Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke. Die sind nun behoben worden. Vergangenen Donnerstag fand die Auftaktveranstaltung zur ILE-Region in Lachendorf statt.

Im Gegensatz zum Leader-Förderprogramm hat die ILE-Region kein eigenes Budget. "Stattdessen müssen wir uns hinter den anderen Antragstellern einreihen", sagt Warncke. Der Vorteil bei ILE läge darin, dass bereits über ein anderes Förderprogramm bewilligte Projekte mit 10 Prozent Aufschlag gefördert werden können. Hierbei sind die Richtlinien entscheidend.

Anders als die anderen an der ILE-Region beteiligten Ortschaften sind Teile der Samtgemeinde Lachendorf und die Gemeinde Eschede zusätzlich im Dorfentwicklungsprogramm Aschau-Niederung. Sie profitieren von der zusätzlichen Förderprogramm-Ergänzung. "Mit mehr Fördermitteln müssen wir weniger eigene Mittel ausgeben. Dadurch können wir uns zum einen weniger verschulden und haben zum anderen mehr Mittel für andere Projekte zur Verfügung", so Warncke.

Auch Günter Berg, Bürgermeister der Gemeinde Eschede, ist über die doppelte Chance auf Fördergelder sehr zufrieden. "Mit Förderprogrammen haben wir bereits bei der Leader-Region gute Erfahrungen gemacht", erzählt Berg. Die Fördergelder haben dazu beigetragen, die Attraktivität der Gemeinde zu erhöhen. In Bezug auf die ILE-Region steht in Eschede die Planung und Errichtung eines Wanderweges an der Aschau ganz oben auf der Agenda. "Die Wege sollen unabhängig von der Witterung begehbar sein", sagt Berg. Auch einige Neuerungen beim Escheder Bahnhof als "wichtige Drehscheibe" der Gemeinde sollen durch Fördergelder ermöglicht werden. "Angedacht ist unter anderem eine Fahrradverleihstation und eine Umnutzung des ehemaligen Fahrgastleiterraumes", so Eschedes Gemeindebürgermeister.

Bevor die Förderanträge eingereicht werden, werde sich die Gemeinde Eschede beraten lassen, in welchem Programm das jeweilige Projekt besser aufgehoben ist. "Auch die Frage, wo die größten Chancen auf eine Bewilligung der Fördermittel sind, muss geklärt werden", erklärt Berg.

"2020 muss man sich dann Gedanken machen, wie es weitergeht", fügt Warncke hinzu. (als)

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