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Lachendorf Straßenbeiträge: Lachendorfer Bürger machen Druck
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Straßenbeiträge: Lachendorfer Bürger machen Druck
17:01 01.06.2018
Lars Steinbrenner (Mitte) und Isabell Schöpf übergeben Bürgermeister Hartmut Ostermann die Unterschriften. Quelle: David Borghoff
Lachendorf

„Bei unserer Sammlung haben wir etwa 50 Prozent der Lachendorfer Haushalte angetroffen. Über 90 Prozent der angetroffenen Bürger haben unser Anliegen mit ihrer Unterschrift unterstützt“, sagte Isabell Schöpf von der Interessengemeinschaft. „Viele zweifeln allerdings daran, dass wir Bürger mit unseren Sorgen vom Rat und der Verwaltung ernst genommen werden.“ Das Ergebnis zeige klar, „dass es in Lachendorf an der Zeit ist, etwas bei der Berechnung der Straßenausbaubeiträge zu ändern und die finanziellen Belastungen einzelner auf die Schultern vieler zu verteilen“, erklärte Schöpf. Straßensanierungen sollten künftig über die Grundsteuer B oder wiederkehrende Beiträge finanziert werden. Die Interessengemeinschaft will jetzt darauf drängen, dass die Bürger gefragt werden, ob die Ausbaubeiträge abgeschafft werden sollen oder nicht.

Gemeindedirektor Jörg Warncke sagte der CZ, dass die Unterschriftenlisten zunächst zur Durchsicht an die Politik gegeben werden. „Wir sind der Meinung, dass die Fraktionen sich anschauen sollen, wer unterschrieben hat“, so Warncke.

Am kommenden Mittwoch wird der Fachanwalt Alexander Blume aus Lüneburg in einer nichtöffentlichen Veranstaltung gegenüber der Politik über Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme referieren. Nach der Sommerpause soll Blume dann erneut nach Lachendorf kommen und die Bürger informieren. „Danach wird sich eine Meinung bilden, in welche Richtung es gehen soll“, sagte Warncke. Das Thema wird im Kreis Celle derzeit heiß diskutiert. Winsen hat die Straßenbeiträge abgeschafft, in Hambühren sieht es derzeit eher danach aus, dass am bisherigen System festgehalten wird.

Das Thema stand am Donnerstag auch auf der Tagesordnung des Rates. Konkret ging es um einen Antrag der Unabhängigen Bürger (UB) zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, der für eine hitzige Debatte unter den Ratsherren sorgte. Direkt zu Beginn der Diskussion änderte Egbert Ehm den Antrag, er forderte, dass Alternativen zum bisherigen System geprüft werden sollen. Darauf entbrannte eine Diskussion, angeführt von Charles Sievers und Andreas Schulze (beide FDP), ob ein solcher Schritt überhaupt nötig sei, da das Thema ohnehin auf dem Prüfstand stehe. Am Ende zog die UB den Antrag zurück. „Wir wollen wieder Ruhe in die Diskussion bringen und hoffen, dass die Bürger auch so gut informiert werden“, erklärte Ehm.

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