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Lachendorf Obduktionsergebnis des Toten in Lachendorf da
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Obduktionsergebnis des Toten in Lachendorf da
13:18 18.10.2019
Von Simon Ziegler
Die Polizei hatte den Ort des Geschehens am Donnerstagabend großräumig abgesperrt Quelle: Oliver Knoblich
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Lachendorf

Am frühen Donnerstagabend um kurz nach 18 Uhr ist ein Mann auf der Oppershäuser Straße mitten im Ortskern von Lachendorf zusammengebrochen. Für den griechischen Staatsbürger, der eine schwere Halsverletzung hatte, kam jede Hilfe zu spät. "Es gibt weiter keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung", sagte Celles Polizeisprecherin Anne Hasselmann am Freitagmorgen auf Nachfrage der Celleschen Zeitung. "Wir haben bislang auch keinen Anhaltspunkt dafür, dass eine andere Person an der Tat beteiligt war."

Ergebnis der Obduktion bestätigt Anfangsverdacht der Polizei

Das Ergebnis der Obduktion, die am Freitag in Hannover durchgeführt wurde, bestätigt das nun offiziell. "Der Mann hat sich die Verletzungen selbst beigebracht. Es gab keine Fremdeinwirkung. Das Obduktionsergebnis bestätigt unseren Anfangsverdacht", sagte Hasselmann am Freitagmittag.

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Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen gehen weiter

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat, die in Lachendorf und in den sozialen Medien für Entsetzen gesorgt hat, gehen weiter. "Es werden weiter Zeugen befragt, um die genauen Umstände der Tat herauszufinden", sagte Hasselmann. Dabei geht es auch um die Frage, ob nicht vielleicht doch eine weitere Person bei dem Mann war.

Die Polizei klärte das Geschehen schnell auf, trotzdem machten wilde Gerüchte die Runde. Quelle: Oliver Knoblich

Das in den sozialen Medien verbreitete Gerücht von einer Messerstecherei unter Jugendlichen ist damit offiziell widerlegt.

Die Polizei hatte den Ort des Geschehens am Donnerstagabend großräumig abgesperrt, das Technische Hilfswerk baute ein Zelt auf. Der Mann soll mit der schweren Verletzung aus dem Hinterausgang eines Restaurants gekommen und an einem Supermarkt vorbeigelaufen sein. Nach rund 200 Metern brach er auf der Straße zusammen. Rettungskräfte konnten das Leben des Mannes nicht mehr retten.

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111 (ev.)

0800 - 111 0 222 (rk.)

0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

Email: unter www.telefonseelsorge.de

Simon Ziegler 18.10.2019
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