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Lachendorf Mutter und Vater verweigern die Aussage
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Mutter und Vater verweigern die Aussage
12:51 20.03.2019
Von Christoph Zimmer
Symbolfoto
Celle

Nach dem Fund eines toten Babys in einem Auto in Lachendorf am vergangenen Mittwoch hat die 29 Jahre alte Mutter die Aussage bei der Polizei verweigert. Die Frau werde inzwischen anwaltlich beraten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ihr Ehemann habe von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch gemacht. Das Baby war am Abend des 13. März nach einem Zeugenhinweis in Lachendorf in einem Auto unter dem Fahrersitz gefunden worden. Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung steht noch aus.

Mutter weiter tatverdächtig

Die Mutter gilt nach dem Fund eines toten Säuglings weiter als Tatverdächtige. Das gab die Polizei am Dienstag bekannt. Demnach ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft weiter im familiären Umfeld des Kindes. Die genauen Todesumstände sind bislang unklar. "Wir wissen nicht, wie lange der Säugling nach der Geburt noch gelebt hat", sagte Polizeisprecherin Birgit Insinger.

Sauerstoffunterversorgung als mögliche Todesursache

Es wird vermutet, dass das Neugeborene infolge einer Sauerstoffunterversorgung starb und möglicherweise erstickte. Gegen die Mutter, die das Kind etwa eine Woche zuvor nach Frühwehen entbunden hatte, wird wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. Es bestehe aber kein dringender Tatverdacht, so dass weiterhin kein Haftbefehl beantragt worden sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Ob Fahrlässigkeit oder Vorsatz dahinter stecke, sei zurzeit noch unklar.

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