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Lachendorf Über 1000 Besucher beim "Home of Madness"-Festival (mit Bildergalerie)
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Über 1000 Besucher beim "Home of Madness"-Festival (mit Bildergalerie)
13:27 06.08.2018
Quelle: Birgit Stephani
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Lachendorf

"Home of Madness", das ist ein Festival von Lachendorfern für Lachendorfer. Doch nach dem Erfolg des vergangenen Jahres hat es sich längst herumgesprochen, dass man im Lachte-Stadion richtig feiern kann. Und so kamen die Besucher auch von weiter her. Marvin und Felix Beuermann beispielsweise reisten aus Gifhorn an. Die beiden Geschwister sind Fans der elektronischen Musik und kamen damit in Lachendorf wieder voll auf ihre Kosten. "Wir lieben Festivals und solche Events allgemein", sagt Marvin. "Was die hier auf die Beine gestellt haben, das ist schon sensationell. Eine super Organisation, super Musik und Partystimmung. Hut ab vor den Machern des Festivals".

Für Stimmungen sorgten auf der Bühne HBz, Justin Pollnik, HB MUSIC, Metro & Dashnation, Marvin Vogel und Plurred und davor feierfreudige Besucher, zu denen der Funke ab der ersten Sekunde übersprang. "Das ist so eine geile Party hier", findet Maja Sturm, die zusammen mit Freundinnen beim Festival feiert. "Wer braucht da noch Wacken oder Rock am Ring?". Genau wie ihre Freundinnen findet auch sie es toll, ein Festival direkt vor der Haustür zu haben. "Nach Wacken oder so fahren wir nie", erzählen die Freundinnen. "Das ist uns zu viel Stress. Da muss man dann irgendwo übernachten. Hier können wir nachher einfach zu Fuß heim gehen".

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Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto sind auch viele der anderen Besucher gekommen. Nicht alle allerdings schaffen es auch wirklich auf das Festivalgelände. Das allerdings hängt nicht mit den strengen Einlasskontrollen zusammen, sondern mit der Tatsache, dass Jannis, Luca und ihre Freunde gar nicht ins Lachtestadion wollten. Über die Gründe schweigen sie, aber die Gruppe hat sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite Sitzgelegenheiten gesucht und Getränke mitgebracht. "Die Musik hören wir hier genauso gut. Und tanzen wollen wir sowieso nicht, wir wollen einfach nur ein bisschen chillen". So bleibt das Geheimnis, weshalb so nicht direkt auf das Festivalgelände gehen wollen, vorerst im Unklaren.

Auf das Gelände hingegen wollen all die, die noch an den Kassen stehen. Zwar geht es dort zügig voran, etwas Stau gibt es aber immer, denn jeder Besucher muss an der Kasse entweder seinen Ausweis vorzeigen, um zu beweisen, dass er oder sie bereits volljährig ist oder, wer noch unter 18 ist, braucht den "Muttizettel", um Einlass zu bekommen. Ist alles okay, dann allerdings gibt es endlich ein entsprechend farbiges Einlassbändchen und der Party steht nichts mehr im Wege.

Von Birgit Stephani