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Nienhagen Auf dem Herzogin-Agnes-Platz wurde das kurdisch-ezidische Kulturfest gefeiert
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Auf dem Herzogin-Agnes-Platz wurde das kurdisch-ezidische Kulturfest gefeiert
13:31 13.06.2010
kurdisch ezidisches kulturfest auf dem herzogin-agnes platz in nienhagen. Quelle: Melanie Schneid
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Nienhagen

Gleich zwei Attraktionen haben am vergangenen Sonnabend zahlreiche Menschen nach Nienhagen gelockt: Während auf dem Herzogin-Agnes-Platz das kurdisch-ezidische Kulturfest gefeiert wurde, trafen sich nur wenige Schritte davon entfernt der Winser Großunternehmer Jürgen Lindhorst und Nienhagens Bürgermeister Klaus Gärtner. Zu den Klängen der „Blue Diamonds“ taten sie gemeinsam den ersten Spatenstich und symbolisierten so den Baubeginn der letzten beiden Gebäude des neuen Dorfzentrums, in dessen Mitte sich der Herzogin-Agnes-Platz befindet.„Mit dem Bau dieser Gebäude haben wir das Optimale erreicht“, sagte Gärtner zu den Anwesenden, er lobte dabei auch den zuständigen Architekten Jan von Hörsten. Die Gebäude, die voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres bezugsfertig sein werden, sollen unter anderem Platz für ein Kosmetikinstitut sowie diverse Arztpraxen bieten. „Das neue Dorfzentrum ist ein wichtiger Schritt für Nienhagens Infrastruktur“, meinte Gärtner. Durch eine Kinderärztin würden besonders junge, nicht so mobile Familien unterstützt. Im Herzen des Dorfzentrums flüchteten die Besucher des Kulturfestes unterdessen vor dem Regen in die zahlreichen Zelte. Auf dicken Teppichen konnten sie dort Tee trinken oder Wasserpfeife rauchen. In einem anderen Zelt gab es viel über die kurdisch-ezidische Kultur zu lesen. Verschiedene Veranstaltungen fanden auch im Freien statt. Dabei mischten sich die Besucher unter die farbenfroh gekleideten Gastgeber und boten gemeinsam ein buntes Bild. Bürgermeister Gärtner ließ es sich nicht nehmen, den vorangegangenen Spatenstich gebührend zu feiern und ein Tänzchen aufs Parkett zu legen.Jürgen Lindhorst (von links) und Klaus Gärtner beim ersten Spatenstich. Mit dabei:Architekt Jan von Hörsten und Tochter Merle.

Von Melanie Schneid