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Nienhagen Nienhagen: Politik für große Biogasanlage
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Nienhagen: Politik für große Biogasanlage
14:55 13.06.2010
Von Simon Ziegler
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Nienhagen

Maximal ist eine Verdoppelung der Leistung auf 1000 Kilowatt denkbar, so Ralf Lienau, einer der beiden Gesellschafter der „Naturgas GBR“.

Noch nicht endgültig geklärt ist, wer mit der Abwärme beliefert werden soll. Denn sowohl die Samtgemeinde Wathlingen als auch die Gemeinde Nienhagen wollen Verträge mit dem Anlagenbetreiber abschließen. Nach Auskunft von Bürgermeister Klaus Gärtner plant allein Nienhagen, die Sporthalle, die Tennishalle, die Jahnstuben, die beiden Kindergärten, Jugend- und Vereinsheim sowie das Jugendzentrum mit der Abwärme zu versorgen. „Wir können so 60 Prozent unserer Energiekosten sparen“, sagt Gärtner.

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Doch auch die Samtgemeinde will in den Genuss billigerer Energie kommen und das Hallenbad beliefern, das in der Trägerschaft der Samtgemeinde ist. Allein dafür wären bis zu 400 weitere Kilowatt nötig, sagt Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube. Insgesamt käme ein benötigter Abwärmebedarf von über 1000 Kilowatt zusammen, die die Anlage nicht erreichen wird.

Ein Kompromiss scheint schwierig. „Die Nienhäger Gebäude sind vorrangig“, sagt Gärtner. „Wir machen keine Abstriche, wir haben die Verträge vorgelegt“, sagt Grube.