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Nienhagen Regionales Jugendsinfonieorchester Hannover begeistert mit höchster Leistung
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13:46 04.01.2018
Das Regionale Jugendsinfonieorchester gab am Mittwoch sein Neujahrskonzert im Nienhagener Hagensaal. Quelle: Oliver Knoblich
Nienhagen

Mit der „Akademische Festouvertüre“ in c-Moll, op.80 machte das rund 60 junge Musiker umfassende Orchester den Anfang. Johannes Brahms komponierte sie anlässlich seiner Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Breslau. Nicht ohne ein ironisches Zwinkern hatte er in einer üppigen klangmalerischen Romantikverpackung – ländliche Idylle: Schmetterlinge und Jagdhorn im Zwischenspiel zwischen Bläsern und Geigen – vier traditionelle studentische Burschenschaftslieder „verarbeitet“. Zwei davon waren auch für das Publikum klar herauszuhören: der „Fuchstritt“, heute besser bekannt als „der Schneider fing ’ne Maus“, und das pathetische „Gaudiamus igitur“ mit dem dann auch voluminös in den Schlussakkord gegangen wurde. Von den beiden anderen erfuhr man aus dem Programmheft „Wir hatten gebauet ein stattliches Haus“ und „Alles schweige“.

Geschwiegen haben die Zuhörer höchstens aus Anerkennung und Ehrfurcht vor der Leistung der jungen Solistin Viktoria Krumme, die im „Konzert für Waldhorn und Orchester“ in Es-Dur, op.11 von Richard Strauss diesen Part, transferiert auf ihre Kontrabass-Tuba übernahm. So sanft, tief und rund wie es im ersten Allegro begann, fast verhalten, blieb es nicht. Da hatte durchaus noch eine Portion Dramatik Platz. Erzählerisch, wie der damals noch junge Komponist – stets ein Vertreter der Romantik und damit „unmodern“ in späteren Jahren – es mochte, lädt das Stück zum Träumen ein, surft auf einer Welle von Gefühlen. Solistin und Orchester – diesmal unter der Leitung von Malte Kröger – schmolzen wunderbar zusammen. Präzise Einsätze, gute Wechsel, gefühlvolle Betonung – alles auf den Punkt gebracht ohne zu technisch zu wirken. Der tosende Applaus gebührte Solistin und Ensemble zu Recht.

Dramatisch dagegen ging es nach der Pause weiter mit der Sinfonie Nr.4 in d-Moll, op.120 von Robert Schumann. Auffallend: Es gibt keine Pausen oder markante Abschnitte zwischen den Sätzen. Alles geht ineinander über, fließt dahin. Zwischen verträumten Romanzen brechen sich Momente der Zerrissenheit, von aufgewühlten Gefühlen Bahn – stets bedeutungsschwanger, voller Vorahnungen. Diese emotionale Zerrissenheit, das Getrieben sein des psychisch unstabilen Komponisten, spiegelt sich auch in diesem Werk wider und ließ den jungen Musikern des RJO kaum Momente des Verschnaufens. Um so großartiger die so scheinbar mit Leichtigkeit bis zu Ende stabil und fragil geführte Inszenierung.

Von Doris Hennies

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