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Wathlingen Harms widerspricht K+S
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Harms widerspricht K+S
17:25 14.01.2019
Von Simon Ziegler
Wathlingen

Nach der Erörterung zur geplanten Abdeckung des Wathlinger Kalibergs in der vergangenen Woche geht die Diskussion um das Vorhaben weiter. Bürgermeister Torsten Harms sagte, K+S-Projektleiter Gerold Jahn habe während des Termins "wider besseren Wissens behauptet, dass ihm die Übereignung der Gemeinde-Grundstücke in Aussicht gestellt worden sei." Harms wies auf einen Beschluss des Gemeinderates hin. "Es gibt kein Grundstück und erst, wenn nach einem Prozess beim Bundesverwaltungsgericht eine Entscheidung vorliegt, wird der Rat der Gemeinde Wathlingen über eine Entscheidung nachdenken", betonte der Bürgermeister.

Hintergrund ist, dass der Bergbaukonzern für die Abdeckung die Gemeinde-Grundstücke benötigt. In Wathlingens Politik gelten diese als Möglichkeit, um entscheidend auf das Vorhaben Einfluss zu nehmen.

Erörterung mit Bürgern ist abgeschlossen, mit Bürgerinitiativen nicht

Unterdessen hat das Landesbergamt (LBEG) mitgeteilt, dass die Erörterung mit den Bürgern in der Congress Union in Celle abgeschlossen wurde. Die Themen Staub, Lärm und Verkehr standen am Freitag im Mittelpunkt, sagte LBEG-Sprecherin Heinke Traeger. Auch der Zustand von Fuhse und Aller spielte eine wichtige Rolle. Die Forderungen der Bürger werden in den Prüfprozess einfließen. Dabei wird ermittelt, ob die Beeinträchtigungen, die mit der geplanten Abdeckung einhergehen, rechtlich zulässig sind und welche Auflagen eventuell Abhilfe schaffen könnten.

Nicht abgeschlossen ist die Erörterung der Stellungnahmen von Behörden und den Bürgerinitiativen Umwelt Wathlingen und Uetze. Das LBEG will kurzfristig einen Fortsetzungstermin bekannt geben.

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