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Wathlingen Wathlingen beschließt Partnerschaft mit Truskawez
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Wathlingen beschließt Partnerschaft mit Truskawez
16:57 09.03.2018
Von Simon Ziegler
Wathlingen

Truskawez ist eine Stadt mit 29.000 Einwohnern und liegt am Fuße der Karpaten. Mit ihren Heilquellen und Rehabilitationszentren ist die Stadt ein in der ehemaligen Sowjetunion bekannter Kurort. In den Kureinrichtungen sind 600 Ärzte sowie 2000 Krankenschwestern und Pfleger tätig.

Wathlinger Kontakte nach Truskawez gibt es bereits seit einigen Jahren, 2017 wurden sie intensiviert. Themen, für die sich die Ukrainer interessieren, sind beispielsweise Abwassermanagement und Stadtentwicklung. Es geht auch um Verwaltungsstrukturen, Schulen und Kindertagesstätten. Als Ende 2017 eine Wathlinger Delegation in der Ukraine zu Gast war, lag der Fokus unter anderem auf den Kitas.

Die Partnerschaft wird im Jahr mit bis zu 50.000 Euro durch das Bundesprogramm "Schnellstarterpaket Ukraine" gefördert. Kosten für die Samtgemeinde Wathlingen sind bisher kaum angefallen. Die Politik steht hinter der neuen Partnerschaft. "Dies ist ein großer Moment für die Samtgemeinde Wathlingen", sagte etwa Grünen-Ratsherr Matthias Blazek.

Bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Freischütz Wathlingen hat Erhard Oehns einen deutlichen Mitgliederzuwachs verkündet. Wie der Vorsitzende im Schützenhaus an der Worth mitteilte, gab es im Jahr 2017 insgesamt 22 Neueintritte.

08.03.2018

Mit großer Mehrheit hat der Wathlinger Gemeinderat am Montag den Etat für das Jahr 2018 beschlossen. Es gab nur eine Gegenstimme, die von der neuen Ratsfrau der Grünen, Alexandra Nitsch, kam. „Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in vielen Bereichen sowie die Verbesserung der Einnahmesituation haben zu einem ausgeglichenen Haushalt geführt. Die befürchtete Steuererhöhung ist nicht notwendig“, sagte Bürgermeister Torsten Harms der CZ. Er ist zufrieden mit dem Etat: „Das nachhaltige Wirtschaften des Gemeinderates trägt nun Früchte. Ein optimistischer Ausblick in die Zukunft ist durchaus erlaubt.“

Simon Ziegler 01.03.2018

Es rumort in der Wathlinger Feuerwehr: Olaf Rebmann, langjähriger Sprecher der Samtgemeinde-Feuerwehr, hat zum 1. März sein Amt niedergelegt. Dies ließ die Samtgemeinde gestern in einer knappen Pressemitteilung verlauten. Offiziell wurde über Gründe nichts bekannt. Rebmann selbst wollte sich nicht äußern. "Ich darf, kann und will nichts sagen", erklärte Rebmann. Er habe von der Samtgemeinde keine Erlaubnis mehr, sich in der Öffentlichkeit zu äußern.

Simon Ziegler 01.03.2018