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Wathlingen Wathlingen will am Freitag Weltrekord aufstellen
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Wathlingen will am Freitag Weltrekord aufstellen
15:23 28.06.2010
Von Simon Ziegler
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Wathlingen

Wenn alles gut geht, kommt die Gemeinde Wathlingen demnächst ins Guinness-Buch der Rekorde. „Wir haben versucht, mit dem Rekord in das Buch aufgenommen zu werden, aber der Zeitvorlauf war zu knapp“, sagt zwar Joachim Bott, CDU-Ratsherr und Mitglied eines Arbeitskreises, der sich für die Realisierung des 4,3-Millionen-Euro-Projektes einsetzt. Sollten die 1000 Spaten zusammenkommen, sei es laut Bott aber möglich, quasi „nachträglich“ in dem berühmten Werk Erwähnung zu finden.

Am Freitag, 2. Juli, sollen zahlreiche Bürger aus Wathlingen und den Nachbargemeinden um 16.30 Uhr mit je einem Spaten zum Schulgelände an der Kantallee erscheinen, wo der Vier-Generationenpark gebaut werden soll. „Wir wollen mit dem originellen Spatenfest nach außen dokumentieren, dass der Bau jetzt auch wirklich beginnt“, sagt Bott. Die Grundsteinlegung soll im September oder Oktober erfolgen. Die Idee der 1000 Spaten gehe auf Bürgermeister Torsten Harms zurück, heißt es.

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Seit Anfang Mai ist endgültig klar, dass die Europäische Union und das Land Niedersachsen das Wathlinger Großprojekt mit erheblichen Finanzmitteln fördern werden. Neben den zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zahlt der Landkreis Celle eine Mensa für eine Million Euro. Weitere 350000 Euro kommen von der Stiftung Linerhaus. Die Samtgemeinde Wathlingen gewährt ein Darlehen für die Bücherei von 250000 Euro. Zahlreiche Institutionen wie Kindergärten, Schulen, Jugendpflege und der Sozialverband Deutschlands unterstützen das Vorhaben.

So wollen Haupt- und Realschule in Wathlingen am Freitag zum Spatenstich ein fünf Meter langes Banner aufhängen, das für die Planungs- und Bauphase über der Kantallee prangen und auf die Großbaustelle hinweisen wird. Beide Schulen sehen in dem Vier-Generationenpark eine Unterstützung ihres Ganztagsangebotes. Mensa, Samtgemeindebücherei und Jugendzentrum auf dem Schulgelände sorgen für eine Vernetzung von schulischer Bildung und Jugendarbeit, so die Schulleiter Fritz Sudmeier und Ulrich Klamer. „Hier wird der demografische Wandel in Beton gegossen“, meint Bürgermeister Harms.